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190 Anzeigen bei Verkehrsplanquadrat in Wien

02. Juni 2022 · Lesedauer 2 min

Die Wiener Polizei hat in der Nacht auf Donnerstag in Ottakring und den umliegenden Bezirken ein koordiniertes Verkehrsplanquadrat durchgeführt.

Insgesamt wurden 190 Anzeigen und 120 Organmandate gelegt, hieß es in einer Aussendung. Besonders negativ herausgestochen ist dabei ein Fahrradfahrer, der während der Fahrt ohne Freisprechvorrichtung telefoniert und sich einem Beamten gegenüber aggressiv verhalten habe. Er wurde letzten Endes festgenommen.

Mann zunehmend aggressiv geworden

Bei dem Biker handelte es sich um einen 25-Jährigen, der von einem Polizisten des uniformierten Fahrraddienstes (uFD) gegen 17.00 Uhr im Bereich des Lerchenfeldergürtels beim Telefonieren am Rad ertappt wurde. Der Mann habe sich nicht nur aggressiv verhalten, er habe auch nicht an der Amtshandlung mitwirken oder seinen Ausweis aushändigen wollen.
Da der Mann zunehmend aggressiver geworden sei, sei er festgenommen worden - jedoch mit Gegenwehr, sodass weitere Polizistinnen und Polizisten zur Unterstützung hinzugezogen worden seien. Der Beamte des uFD sei bei der Amtshandlung leicht verletzt.

Das Verkehrsplanquadrat wurde vom Stadtpolizeikommando Ottakring gemeinsam mit der Landesverkehrsabteilung Wien durchgeführt. Hauptaugenmerk der mehrstündigen Kontrollaktion zwischen 16.00 und 2.00 Uhr lag auf sämtlichen verkehrsrechtlichen Delikten, insbesondere auf Alko- bzw. Drogenlenkern und auf Geschwindigkeitsübertretungen.

Unter den Anzeigen fanden sich je zwei Alko- und Drogenlenker. Sechs der 190 Anzeigen setzte es wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und 160 wegen sonstiger verkehrsrechtlicher Delikte. Unter den 120 ausgestellten Organmandaten fanden sich 18 wegen Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt.

Quelle: Agenturen / msp