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19 Tote bei Waldbrand in chinesischer Provinz Sichuan

31. März 2020 · Lesedauer 1 min

Bei einem Waldbrand im Südwesten Chinas sind mindestens 19 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Provinzregierung von Sichuan vom Dienstag starben 18 Feuerwehrmänner und ein Förster beim Versuch, den Brand in den bewaldeten Bergen rund um die Stadt Xichang zu löschen. Über der 700.000-Bewohner-Stadt Xichang waren dunkle Rauchwolken zu sehen.

Bei einem Waldbrand im Südwesten Chinas sind mindestens 19 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Provinzregierung von Sichuan vom Dienstag starben 18 Feuerwehrmänner und ein Förster beim Versuch, den Brand in den bewaldeten Bergen rund um die Stadt Xichang zu löschen. Über der 700.000-Bewohner-Stadt Xichang waren dunkle Rauchwolken zu sehen.

Nach Behördenangaben begann der Brand am Montagnachmittag (Ortszeit) in der Präfektur Liangshan und entwickelte sich schnell zu einer "direkten Bedrohung" für Xichang. 1.200 Menschen seien aus ihren Häusern an sichere Orte gebracht worden.

Mehr als 140 Feuerwehrfahrzeuge, vier Hubschrauber sowie fast 900 Feuerwehrleute waren den Angaben zufolge im Einsatz, um den Brand einzudämmen. Hinzu kamen demnach mehr als 2.000 Nothelfer. Auch am Dienstag waren noch Feuerwehr-Hubschrauber zur Bekämpfung des Feuers im Einsatz.

Nach Berichten der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua gab es in den vergangenen Tagen in der Präfektur Liangshan eine ganze Reihe an Waldbränden. Im April vergangenen Jahres waren in der Präfektur bei einem schweren Waldbrand 27 Feuerwehrleute ums Leben gekommen.

Quelle: Agenturen