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18 Tonnen Drogen und Medikamente in Myanmar beschlagnahmt

18. Mai 2020 · Lesedauer 1 min

In Myanmar sind laut Polizei 18 Tonnen Drogen und Medikamente beschlagnahmt worden. Dabei handle es sich um eine der größten Anti-Suchtgift-Aktionen in der Geschichte des Landes und der Region, teilte das UNO-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) am Montag mit. Bei der Aktion wurden 33 Menschen - darunter Einheimische und Ausländer - festgenommen.

In Myanmar sind laut Polizei 18 Tonnen Drogen und Medikamente beschlagnahmt worden. Dabei handle es sich um eine der größten Anti-Suchtgift-Aktionen in der Geschichte des Landes und der Region, teilte das UNO-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) am Montag mit. Bei der Aktion wurden 33 Menschen - darunter Einheimische und Ausländer - festgenommen.

Die Aktion habe von Ende Februar bis Anfang April gedauert, sagte der UNODC-Verantwortliche für die Region, Jeremy Douglas. Sichergestellt wurden demnach Metamphetamin, Heroin, Opium und Morphium.

Der Fall verdeutliche, dass die Größe der Drogenproduktion und des -schmuggels in der Gegend zuvor massiv unterschätzt worden sei, so Douglas. "Was die Operation aufgedeckt hat, ist wirklich konkurrenzlos und es ist klar, dass ein Netzwerk von Produktionsstätten wie das gefundene nicht ohne die Beteiligung und die finanzielle Unterstützung von ernsthaften grenzüberschreitenden kriminellen Gruppen möglich wäre", sagte Douglas.

Quelle: Agenturen