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Skitourengruppe saß in Tirol in exponiertem Steilhang fest

Heute, 08:16 · Lesedauer 1 min

Eine sechsköpfige Tourengeher-Gruppe aus Italien ist am Samstagnachmittag in Gschnitz (Bezirk Innsbruck-Land) in einem exponierten Steilhang festgesessen. Die Wintersportler stiegen trotz klar erkennbarer Gefahrenhinweise wie schon abgegangener Schneebretter in den Hang ein, brachen ihre Tour dann aber aufgrund des Risikos ab. Wegen wahrgenommener Setzgeräusche der Schneedecke kam für die Tourengeher auch eine Abfahrt nicht mehr infrage, informierte die Polizei.

Die Gruppe setzte ihren Notruf gegen 14.30 Uhr im Bereich der Skitourenroute in Richtung Bremer Hütte (2.413 Meter) ab. Sie wurde von einem Rettungshubschrauber ins Tal geflogen, verletzt wurde niemand.

Zusammenfassung
  • Eine sechsköpfige Skitourengruppe aus Italien saß am Samstagnachmittag in Gschnitz (Bezirk Innsbruck-Land) in einem exponierten Steilhang fest.
  • Die Wintersportler ignorierten deutliche Gefahrenhinweise wie bereits abgegangene Schneebretter und hörten während der Tour Setzgeräusche der Schneedecke, was eine Abfahrt unmöglich machte.
  • Die Gruppe setzte gegen 14.30 Uhr im Bereich der Skitourenroute zur Bremer Hütte (2.413 Meter) einen Notruf ab und wurde per Hubschrauber unverletzt ins Tal geflogen.