APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL

18-jähriger Freerider stirbt nach Sturz in Tirol

Heute, 17:15 · Lesedauer 1 min

Ein 18-jähriger Freerider ist Dienstagmittag in St. Anton am Arlberg (Bezirk Landeck) infolge eines Sturzes im freien Gelände im Krankenhaus gestorben. Der gut ausgerüstete Wintersportler war mit zwei Freunden als letzter in eine Rinne gefahren und mit dem Kopf voraus gestürzt. Er blieb im Tiefschnee stecken und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Zwei Skiguides schafften es zur Unfallstelle und gruben den Verunglückten aus. Er wurde vom Hubschrauber geborgen.

Ein Freund des 18-Jährigen, der vor ihm in die Rinne gefahren war, hatte nach dem Sturz den Sichtkontakt zu ihm verloren. Er nahm das Lawinenverschüttetensuchgerät zur Hand und versuchte, den Österreicher zu lokalisieren. Ein zufällig vorbeikommender Skiguide bemerkte die Situation und sie verständigten gemeinsam über Rufe einen weiteren Skiguide, der sich noch etwas weiter oberhalb des Unglücksbereichs befand. Dieser fuhr dorthin und versuchte, den Gestürzten mit den Händen auszugraben. Der zweite Skiguide stieg schließlich zur Unfallstelle auf und es gelang ihnen, den Freerider auszugraben.

Die Bergung dürfte sich schwierig gestaltet haben. Diese habe laut Polizei unter "widrigsten Bedingungen" stattgefunden. Die Crew des Notarzthubschraubers barg den 18-Jährigen über eine sogenannte "Crashbergung" mit einem Tau.

Zusammenfassung
  • Ein 18-jähriger Freerider ist am Dienstagmittag in St. Anton am Arlberg nach einem Sturz im freien Gelände gestorben.
  • Der Wintersportler stürzte kopfüber in eine Rinne, blieb im Tiefschnee stecken und konnte sich nicht mehr selbst befreien.
  • Zwei Skiguides und die Crew eines Notarzthubschraubers bargen den jungen Mann unter "widrigsten Bedingungen", doch er erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus.