"Höchstrisiko-Zone": Corona-Ampel schaltet erstes Bundesland auf Rot

16. Sept 2021 · Lesedauer 2 min

Salzburg ist das erste Bundesland, das in der aktuellen vierten Welle von der Corona-Ampel-Kommission rot geschaltet und damit zur Höchstrisiko-Zone wird. Außer dem Burgenland, das gelb aktuell gelb eingestuft wird, sind alle übrigen Teile Österreichs orange.

Zuletzt war Ende April ein Bundesland auf rot gesetzt worden. Nun ist die vierte Welle da, Intensivbetten werden knapp und auch die Corona-Ampel spiegelt das wieder. Erstmals seit vielen Wochen ist mit Salzburg wieder ein Bundesland in der "roten Zone" angelangt. Das heißt, im Bundesland herrscht sehr hohes Risiko, sich mit Corona zu infizieren.

Allerdings herrschte schon in der Vorwoche in ganz Österreich "hohes Risiko", das Land war wieder orange. 

 

 

In der Vorwoche wurde auch das Burgenland orange. Die Corona-Zahlen im östlichsten Bundesland haben sich verbessert, es ist nun aktuell wieder gelb.  Es ist auch bei der risikoadjustierten Sieben-Tages-Bilanz, die neben der Fallzahl auch Faktoren wie Alter der Patienten bemisst, als einziges Bundesland unter dem Wert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner.

Salzburg hat mit 223,3 hauchdünn vor Wien (223,1) den schlechtesten Wert.  Bei der für die Farbgebung nun wichtigen Risikozahl ist Salzburg als einziges Land über 100 und daher rot. Wien ist mit 91,5 auch schon gefährdet.

Auf der anderen Seite sind Kärnten und die Steiermark nur knapp über der Grenze zum mittleren Risiko.

Niedrig blieb die Zahl der Tests mit Ausnahme Wiens, wo auf 100.000 Einwohner rund 54.000 Tests kamen. Die anderen Länder sind im Bereich von 30.000 bis 40.000 Tests. 

Sorgenkind Krems an der Donau

Die höchste Inzidenz hatte zuletzt Krems an der Donau mit einer Inzidenz von 346 vor Braunau am Inn mit 336. Da dort die Impfquote bei unter 50 Prozent liegt, gilt in Braunau ab Samstag eine Ausreisetestpflicht.

Gesamt lagen 15 Gemeinden über einer Inzidenz von 200.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam