Durchseuchung liegt in Österreich bei 0,32 Prozent - Opposition sieht schwache Aussagekraft

10. Apr 2020 · Lesedauer 2 min

Das Ergebnis der erstem repräsentativen Untersuchung von 1.544 Österreichern liegt vor. Demnach wurden 0,32 Prozent der Testteilnehmer positiv gestestet.

Das Ergebnis des von der Regierung beauftragten Stichprobentests liegt vor: Unter den 1.544 Personen, die für die Stichprobe getestet wurden, waren 0,32 Prozent positiv. Umgelegt auf die Bevölkerung seien das rund 28.500 Personen. Berücksichtigt man die Schwankungsbreite waren in der Periode 1. bis 6. April mit einer 95-prozentigen Wahrscheinlichkeit zwischen 0,12 und 0,76 der Österreicher mit SARS-Cov-2 infiziert, bzw. in absoluten Zahlen zwischen 10.200 und 67.400.

Ergebnisse der Corona-Prävalenz-Studie

Mit den Tests wollte man überprüfen, wie groß die Dunkelziffer bei den Corona-Infektionen ist. Die Studie erlaube es, die sogenannte Prävalenz akuter Infektionen mit dem Corona-Virus unter in Österreich lebenden, nicht im Spital befindlichen Menschen für den Zeitraum Anfang April 2020 abzuschätzen, erklärten die beiden Geschäftsführer des Sozialforschungsinstituts SORA, Günther Ogris und Christoph Hofinger bei einer Pressekonferenz

Wie aussagekräftig ist das Stichproben-Ergebnis?

Durchgeführt wurde die Studie im Auftrag des Wissenschaftsministeriums vom Sozialforschungsinstitut SORA, das die Auswahl der Stichprobe sowie die Auswertung vornimmt, in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, der Medizinischen Universität Wien und weiteren Institutionen. Die Auswahl der Teilnehmer für die Stichprobenuntersuchung erfolgte rein zufällig aus öffentlichen Telefonverzeichnissen.

Zusätzlich wurden vom Computer zufällig generierte Nummern angerufen und in die Stichprobe einbezogen. Die einzige Vorgabe war, dass die Zahl der Studienteilnehmer pro Bundesland genau dem Verhältnis der jeweiligen Landesbevölkerung zur Gesamtbevölkerung entspricht.

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Quelle: Agenturen / Redaktion / ap