APA - Austria Presse Agentur

Corona: Schwächster Impftag seit Jänner

06. Sept 2021 · Lesedauer 2 min

Der Impffortschritt in Österreich bremst sich weiterhin ein. Am gestrigen Sonntag wurden nur mehr 732 Erstimpfungen verabreicht. Damit ist dieser Tag der schwächste seit Beginn der Impfkampagne.

Die Impfkampagne in Österreich stockt immer weiter. Am Sonntag wurden österreichweit nur 1.945 Immunisierungen verabreicht, davon 1.669 in Wien (85 Prozent). In Vorarlberg war es eine Impfung, in Salzburg zwei. In der vergangenen Woche sind drei von zehn Impfungen in Wien durchgeführt worden (24.223 von 82.769).

Bei den Erstimpfungen hat Wien Vorarlberg damit mittlerweile überholt. Noch weniger Impfungen als vorige Woche hat es in Österreich zuletzt in der letzten Jännerwoche mit 48.716 Stichen gegeben - als aber noch Impfstoffmangel herrschte. Außerdem war der gestrige Sonntag mit seinen 1.945 Immunisierungen der schwächste Impftag seit 31. Jänner, damals wurden - ebenfalls an einem Sonntag - 1.428 Impfungen verabreicht.

Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.540.156 Menschen bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 62 Prozent der Bevölkerung. 5.243.513 und somit 58,7 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert. Seit Impfbeginn wurden mehr als 10,5 Millionen Stiche verabreicht.

Kurz setzt auf Durchimpfungsrate

Für Bundeskanzler Sebastian Kurz seien die Vakzine die beste Option für ein normales Leben. "Mir ist lieber, wir setzen auf die Impfung als wir schränken unser Leben und unsere Freiheitsrechte ein", sagt Kurz in einem "Talk Spezial" auf ServusTV.  Eine Impfquote von 80 Prozent der Gesamtbevölkerung sei der beste Weg, Lockdowns zu verhindern: "Dann würde ich mich als Bundeskanzler trauen zu sagen: Ich kann mir nicht vorstellen, dass noch einmal ein Problem besteht."

Quelle: Agenturen / pea