APA - Austria Presse Agentur

Corona-Fälle bei Urlaubsrückkehrern steigen

23. Juli 2021 · Lesedauer 2 min

Vor allem Spanien- und Kroatienrückkehrer sind betroffen. Die Rufe nach verpflichtenden PCR-Tests werden lauter.

Absoluter Spitzenreiter bei den infizierten Urlaubsrückkehrern waren den vergangenen Wochen die Spanien-Rückkehrer. 322 Spanien-Urlauber wurden nach ihrer Rückkehr nach Österreich positiv auf Corona getestet, in der Vorwoche waren es noch 99 weniger, berichtet "Heute".

Am stärksten angestiegen ist die Infizierten-Rate bei den Kroatien-Rückkehrern, sie stieg innerhalb einer Woche um 125 auf 186 an. Auf Platz 3 finden sich Niederlande-Rückkehrer, bei denen sich die Fälle auf 61 verdoppelt haben.

Meiste Ansteckungen in Urlaubsländern

Zudem wurden drei Fälle aus Bosnien, 21 aus Deutschland, 18 aus Frankreich, 43 aus Griechenland, einer aus Israel, 35 aus Italien, 52 aus Malta, sechs aus Polen, drei aus Serbien, drei aus der Schweiz, fünf aus der Slowakei, vier aus Slowenien, 17 aus Tschechien, 12 aus der Türkei und neun aus Ungarn gemeldet. Die meisten Infektionen werden damit aus den klassischen Urlaubsländern der Österreicher eingeschleppt. 

Die deutsche Regierung hat ganz Spanien und die Niederlande am Freitag wegen hoher Corona-Infektionszahlen in der Pandemie zum Hochrisikogebiet erklärt. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Freitag mit. Damit gilt für Einreisende oder Reiserückkehrer eine zehntägige Quarantänepflicht für alle, die nicht geimpft oder von Corona seit bis zu sechs Monaten genesen sind. Bei Hochrisikogebieten kann ein vorgelegter Negativtest erst nach fünf Tagen von der Quarantänepflicht befreien.

Quelle: Redaktion / koa