APA - Austria Presse Agentur

Nike gibt Angestellten Extra-Urlaub gegen Corona-Stress

31. Aug 2021 · Lesedauer 2 min

Die Sportbekleidungs- und Sneakermarke Nike folgt damit der Dating-App Bumble, die ihren Mitarbeitern ebenfalls zusätzlichen Urlaub während der Corona-Pandemie anbietet.

Nike gibt seinen Mitarbeitern in der US-Zentrale eine zusätzliche Woche frei, um Stress "abzubauen" und um sich von den Belastungen der Covid-19-Pandemie zu erholen.

Der Konzern teilte mit, dass die Arbeiter den Firmenhauptsitz im US-Bundesstaat Oregon bis Freitag "herunterfahren" würden. Leitende Angestellte sollen ihre Mitarbeiter dazu ermutigen, die Arbeit bewusst liegen zu lassen, um ihre psychische Gesundheit zu fördern.

"Wir sind alle Menschen"

"Nehmen Sie sich Zeit zum Entspannen, Entspannen und verbringen Sie Zeit mit Ihren Lieben. Arbeiten Sie nicht", sagte Matt Marrazzo, Senior Manager Global Marketing Science bei Nike, in einer offenen Nachricht auf LinkedIn in Richtung der Mitarbeiter. "In einem Jahr (oder zwei) wie keinem anderen ist es wichtig, sich Zeit für Ruhe und Erholung zu nehmen, um gute Leistungen zu erbringen und gesund zu bleiben", heißt es in der Nachricht weiter.

Er räumte ein, dass "das vergangene Jahr hart war" und sagte, dass die Mitarbeiter erkennen sollten, dass "wir alle Menschen sind" und ein traumatisches Ereignis durchleben. "Es ist nicht nur eine 'Woche' für das Team (…) es ist eine Bestätigung, dass wir der psychischen Gesundheit Priorität einräumen und trotzdem unsere Arbeit erledigen können", fügte er hinzu.

Kampf gegen Corona-Burnout

Damit gehört Nike zu einer wachsenden Zahl von Unternehmen, die zusätzliche Freizeit oder Zugeständnisse bei der Arbeitsverantwortung anbieten, um Burnouts zu bekämpfen, die durch Heimarbeit und ständige Videoanrufe verursacht werden, die die Grenze zwischen Privat- und Berufsleben verwischen.

Die Dating-App Bumble etwa hat ihren 700 Mitarbeitern im Juni eine zusätzliche Woche bezahlten Urlaub zum Stressabbau und Abschalten gewährt. Es kam kurz nachdem die globale Investmentbank Citigroup am Freitag Arbeitsvideoanrufe verboten hatte, um den Mitarbeitern zu helfen, sich von der "Unerbittlichkeit des Pandemie-Arbeitstages" im März zu befreien. 

Alexander Plank-BachseltenQuelle: Redaktion / apb