APA - Austria Presse Agentur

Zwei Rennen an einem Ort für Formel-1-Chef Brawn "attraktiv"

01. Mai 2020 · Lesedauer 2 min

Zwei Rennen an einem Ort direkt hintereinander werden für die Formel 1 während der anhaltenden Coronavirus-Pandemie immer realistischer. Sportchef Ross Brawn bezeichnete dies im Podcast "F1 Nation" am Freitag als "sehr attraktiv". Demnach sei es denkbar, dass zum Auftakt in Spielberg und danach in Silverstone jeweils zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden stattfinden.

Zwei Rennen an einem Ort direkt hintereinander werden für die Formel 1 während der anhaltenden Coronavirus-Pandemie immer realistischer. Sportchef Ross Brawn bezeichnete dies im Podcast "F1 Nation" am Freitag als "sehr attraktiv". Demnach sei es denkbar, dass zum Auftakt in Spielberg und danach in Silverstone jeweils zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden stattfinden.

Dem derzeit geplanten Saisonstart am 5. Juli in der Steiermark könnte also am 12. Juli ein weiterer Grand Prix folgen. Nach dem gleichen Muster würde es danach für zwei Wochen nach Großbritannien gehen.

Die wohl größte Herausforderung auf dem Weg zurück zu einem geregelten Rennbetrieb sei es laut Brawn, "dass alle getestet und für das Fahrerlager freigegeben werden". Deswegen sei es sinnvoll, diesen Prozess nach der Anreise jeweils immer gleich für zwei Rennen zu machen. Die Formel 1 müsse sich am besten eine eigene "Biosphäre", also ein eigenes Ökosystem, schaffen, sagte der 65-Jährige. Der Red-Bull-Ring sei dafür mit einem lokalen Flugplatz für Charter in der Nähe ein geeigneter Ort.

"Wir arbeiten uns durch alle Anforderungen, um sicherzustellen, dass wir in einer sicheren Umgebung für die Fahrer, Ingenieure, Techniker und alle am Rennen Beteiligten arbeiten", sagte Brawn. Es gehe darum, viele Dinge wie Reisebeschränkungen und Abstandsregeln einzuhalten, betonte der ehemalige Technische Direktor von Ferrari. Trotzdem wolle die Formel 1 weiter gerne "die richtige Show" bieten.

Die ersten zehn Saisonläufe mussten bisher verschoben oder abgesagt werden. Die Wunschvorstellung der Rennserie ist ein Kalender mit 15 bis 18 der ursprünglich geplanten 22 Veranstaltungen.

Quelle: Agenturen