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Warmwetter lässt keine Weltcuprennen in Lech/Zürs zu

06. Nov. 2022 · Lesedauer 2 min

Die Verschiebung der Schneekontrolle um zwei Tage hat nichts gebracht. Die Durchführung der alpinen Parallelbewerbe im Ski-Weltcup für Frauen und Männer am 12./13. November in Lech/Zürs ist aufgrund der aktuellen Wetterlage und -prognose für die nächsten Tage nicht möglich. Die Rennen werden nicht nachgetragen. Zuvor waren bereits vier Abfahrten in Zermatt/Cervinia abgesagt und gestrichen worden. Der in Sölden ausgefallene Frauen-Riesentorlauf wird am Semmering nachgeholt.

Die nächsten geplanten Bewerbe sind damit die Slaloms der Frauen in Levi (Finnland) am 19./20. November. Danach warten die Übersee-Stationen, die Frauen fahren in Killington (USA) einen Riesentorlauf (26.11.) und einen Slalom (27.11.), ehe es für zwei Abfahrten (2./3.12.) und einen Super-G (4.12.) nach Lake Louise (Kanada) geht. Die Männer beginnen Ende November in Lake Louise mit Abfahrt (25.) und zwei Super-G-Rennen (26./27.), in Beaver Creek (USA) warten ein Abfahrts-Doppel (2./3.) sowie ein Super-G (4.).

"Der Schneefall und die kalten Temperaturen in den letzten Tagen gaben Grund zu Optimismus, waren aber leider nur von kurzer Intensität. Zudem wird für die nächsten Tage und das Rennwochenende wieder ein kontinuierlicher Temperaturanstieg prognostiziert. Unter diesen Voraussetzungen wäre die Durchführung von fairen und vor allem sicheren Weltcup-Rennen nicht möglich", wird Rupert Steger, ÖSV Bereichsleiter Events, in einer Aussendung zitiert. Die Entscheidung fällten Vertreter des Österreichischen Skiverbandes, Internationalen Ski und Snowboardverbandes sowie das lokale Organisationskomitee.

An der Strecke haben bereits Präparierungsarbeiten stattgefunden, gänzlich umsonst waren diese nicht. "Es ist uns ein kleiner Trost, dass wir die Piste für unsere Nachwuchsathletinnen und -Athleten für Trainingszwecke öffnen werden", erklärte OK-Präsident und ÖSV-Finanzreferent Patrick Ortlieb.

In der Weltcupsaison 2022/23 hat damit nur der Riesentorlauf der Männer in Sölden stattgefunden, den Marco Odermatt (SUI) vor Zan Kranjec (SLO) und Henrik Kristoffersen (NOR) gewann, bester Österreicher war Manuel Feller als 16. Die Anzahl der Rennen der Frauen sank von 42 auf 39, jene der Männer von 43 Einzelrennen auf 40.

Quelle: Agenturen