APA - Austria Presse Agentur

Vienna Caps und Dornbirn gewinnen auch zweites Spiel

14. März 2021 · Lesedauer 2 min

Die Vienna Capitals und überraschend die Dornbirn Bulldogs sind auf gutem Weg Richtung Halbfinale der ICE-Eishockeyliga. Die Wiener gewannen am Sonntag bei Fehervar mit 3:2 und gingen in der "Best of seven"-Viertelfinalserie mit 2:0 in Führung. Ebenfalls den zweiten Sieg feierten die Vorarlberger, die RB Salzburg mit 6:3 bezwangen. Der VSV mit einem 6:3-Derbysieg gegen den KAC und HCB Südtirol (7:2 gegen Bratislava) schafften den 1:1-Ausgleich.

Die Caps hatten in Szekesfehervar Startschwierigkeiten, da aber mit Torhüter-Routinier Bernhard Starkbaum einen sicheren Rückhalt. Elf Sekunden vor der ersten Pause brachte Ty Loney, der schon im ersten Spiel zweimal getroffen hat, die Wiener in Führung. Nach dem Ausgleichstreffer (29.) sorgten Darren Archibald (30.) und Benjamin Nissner (40.) jeweils im Powerplay für die letztlich entscheidende 3:1-Führung.

Im Unterschied zum 6:1 vom Freitag mussten die Caps nach dem Anschlusstreffer (45.) um den zweiten Sieg aber richtig kämpfen. "Das Spiel war genau von dieser Art, wie wir die ganze Serie erwartet haben und wie sie auch weitergehen wird. Eine enge Partie, in der ein, zwei Spielzüge entscheiden. Wir führen jetzt 2:0 in der Serie, aber das heißt nichts. Jedes Spiel wird weiterhin heiß umkämpft sein", erklärte Capitals-Trainer Dave Cameron.

Während die Führung der Wiener nicht überraschend kommt, ist es jene von Dornbirn schon. Nach dem 2:0-Auswärtserfolg legten die Bulldogs auch in der heimischen Messehalle gleich los und lagen nach gut sieben Minuten mit 3:0 in Führung. Für Salzburg-Torhüter J.P. Lamoureux war damit der Arbeitstag früh beendet, er machte für Jesper Eliasson Platz. Von einer Wende waren die Bullen aber weit entfernt, auch weil im Schlussdrittel Anthony Luciani nur 24 Sekunden nach dem Salzburger Treffer zum 2:4 den Drei-Tore-Vorsprung wieder herstellte. Dornbirn hat nun gute Chancen, erstmals seit dem Einstieg in die Liga 2012 eine Play-off-Serie zu gewinnen. Salzburg dagegen muss sich kräftig steigern, um nicht erstmals seit neun Jahren das Halbfinale zu verpassen.

In Villach schlugen die Adler in einem intensiven und trefferreichen Derby gegen den KAC zurück. Der VSV lag nach fünf Minuten mit 2:0 voran, nach dem Ausgleich des KAC (10.) brachte Jamie Fraser die Heimischen schnell wieder in Führung (13.). Die Villacher gingen schließlich mit einem Ein-Tore-Vorsprung ins Schlussdrittel, in dem beide Seiten sehr gute Torchancen vorfanden. Jordan Caron nutzte schließlich ein Powerplay zum 5:3 (52.) und besiegelte den verdienten Erfolg seiner Mannschaft. "Unser Team hat sicher nicht das gezeigt, wozu es imstande ist. Wir sind dann erfolgreich, wenn wir als Fünf-Mann-Einheit funktionieren, das war heute nicht gegeben und das sollte uns eine Lehre im Hinblick auf Dienstag sein", analysierte KAC-Coach Petri Matikainen.

Der HCB Südtirol, das Top-Team nach Grunddurchgang und Zwischenrunde, verwandelte in Bratislava einen 0:1-Rückstand innerhalb von gut acht Minuten in eine 5:1-Führung (32.).

Quelle: Agenturen