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Siebenkampf-Gold bei Münchner EM an Thiam

18. Aug. 2022 · Lesedauer 2 min

Die belgische Topfavoritin Nafissatou Thiam hat sich den Europameistertitel im Siebenkampf geholt. Die 27-jährige Olympiasiegerin und Weltmeisterin gewann bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in München mit 6.628 Punkten vor der Polin Adrianna Sulek (6.532) und der Schweizerin Annik Kälin (6.515). Nicht mehr mit dabei war Ivona Dadic, die am Ende des ersten Tages in aussichtsreicher Position liegend über 200 m wegen Bahnübertretens disqualifiziert worden war.

Im Weitsprung musste sich Olympiasiegerin und Weltmeisterin Malaika Mihambo mit Silber begnügen, drei Zentimeter fehlten auf Gold, das sich im Olympiastadion die Serbin Ivana Vuleta mit 7,06 m schnappte. Als Einspringerin betätigte sich sehr zur Freude der deutschen Fans Konstanze Klosterhalfen, die überraschend den Titel über 5.000 m gewann. In 14:50,47 Min. hatte sie sich einen beachtlichen Vorsprung auf ihre erste Verfolgerin, die türkische 10.000-m-Europameisterin Yasemin Can (14:56,91), herausgelaufen.

Die 1.500 m wurden eine Beute des Norwegers Jakob Ingebrigtsen, der Gold mit 3:32,76 Min. erlief. Der Hammerwurf ging mit 82,00 m an den Polen Wojciech Nowicki, der Hochsprung mit 2,30 an den Italiener Gianmarco Tamberi.

Wegen einer Unwetterwarnung hatte die Abendsession verspätet begonnen. Die Zuschauer waren gebeten worden, sich aus Sicherheitsgründen von ihren Plätzen in den überdachten Bereich des Olympiastadions zu begeben. Es regnete phasenweise stark, für Freitag liegt die Regenwahrscheinlichkeit den ganzen Tag bei über 90 Prozent.

Quelle: Agenturen