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Salzburg holt Gourna-Douath von Saint-Etienne

13. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat am Mittwoch die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Lucas Gourna-Douath vermeldet. Der 18-jährige Franzose kommt von AS Saint-Etienne und soll die "Bullen" laut diversen Medienberichten 15 Millionen Euro gekostet haben. Damit wäre der französische U19-Teamkapitän der Rekordtransfer in der heimischen Bundesliga. Die Salzburger nahmen in diesem Sommer aber auch schon über 70 Millionen Euro aus Spielerverkäufen ein.

Gourna-Douath, der einen Vertrag bis 2027 erhielt, absolvierte trotz seiner erst 18 Jahre bereits 61 Einsätze in der Ligue 1, was Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund als "außergewöhnlich" bezeichnete. Gourna-Douath habe sich trotz zahlreicher Interessenten für Salzburg entschieden, berichtete Freund in einer Club-Aussendung. "Dies zeigt auch, welch guten Namen wir uns mittlerweile für absolute Toptalente europaweit gemacht haben."

Gourna-Douath präsentierte sich voller Tatendrang. "Ich bin sehr stolz und glücklich, bei solch einem großen Verein, wie der FC Red Bull Salzburg es ist, unterschrieben zu haben. Ich habe gute Gespräche mit den Verantwortlichen und dem Trainer geführt und spüre großes Vertrauen in mich. Man findet hier ein familiäres Umfeld vor, wo auf junge Spieler gesetzt wird und man sich gleichzeitig bei einem ambitionierten Club in der Champions League beweisen kann", wurde der Franzose zitiert.

Er habe sich vor dem Transfer mit einigen französischen Landsleuten ausgetauscht und dabei nur Positives über den Verein gehört. "Jetzt freue ich mich darauf, den Verein, das Stadion, die Fans hautnah zu erleben und hoffentlich mein ganzes Potenzial auszuschöpfen."

Vor Gourna-Douath hatten die Salzburger in diesem Sommer unter anderem Strahinja Pavlovic und Karim Konate um kolportierte Millionen-Ablösen geholt, auch der schon länger mit den "Bullen" trainierende Fernando wird in dieser Saison erstmals in Pflichtspielen im Trikot des Doublegewinners zu sehen sein. Demgegenüber stehen prominente Abgänge wie Karim Adeyemi, Zlatko Junuzovic, Rasmus Kristensen oder Brenden Aaronson.

Quelle: Agenturen