APA - Austria Presse Agentur

Rapid-Präsident Bruckner neu im Bundesliga-Aufsichtsrat

05. Juli 2021 · Lesedauer 2 min

Rapid-Präsident Martin Bruckner hat den Sprung in den Aufsichtsrat der Fußball-Bundesliga geschafft. Damit ist erstmals seit Sommer 2018 wieder ein Vertreter der Hütteldorfer in diesem Gremium vertreten, dessen Funktionsperiode noch bis Ende 2022 läuft. Der 56-Jährige wurde bei der Clubkonferenz am Montag einstimmig gewählt und tritt die Nachfolger von Markus Kraetschmer an, dessen Tätigkeit als Austria-Vorstand und auch Liga-Aufsichtsrat mit Ende Juni zu Ende gegangen war.

Kraetschmer gehörte dem Bundesliga-Aufsichtsrat von 1. März 2006 bis 18. Juli 2018 sowie erneut seit dem 9. Juli 2020 an. Während seiner Amtsperioden war er langjähriger Vorsitzender der höchsten Spielklasse, Vizepräsident der Bundesliga und des ÖFB sowie zuletzt stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats.

"Ich freue mich, dass der SK Rapid nun wieder im Aufsichtsrat der Bundesliga vertreten ist und ich einstimmig für diese Position gewählt wurde. Ich danke den Kolleginnen und Kollegen für das in meine Person gesetzte Vertrauen und kann versichern, dass ich meine Expertise, vor allem in wirtschaftlichen Agenden über Jahrzehnte erworben, im Sinne des gesamten österreichischen Profifußballs einbringen werde", sagte Bruckner.

Am Montag wurde zudem die Grundlage geschaffen, dass es vor Europacup-Play-off-Spielen zu Liga-Spielverschiebungen kommen kann. Zukünftig kann eine Ligapartie, die zwischen zwei Play-off-Spielen in einem internationalen Wettbewerb stattfindet, auf Antrag des international tätigen Clubs am Tag nach der Auslosung verschoben werden. "Nachdem in den vergangenen Jahren öfter kurzfristig über mögliche Spielverschiebungen diskutiert wurde, ist es nun gelungen, fixe Rahmenbedingungen für diese Möglichkeit zu schaffen", sagte der Bundesliga-Vorstandsvorsitzende Christian Ebenbauer.

Schafft dieser Club daraufhin den Sprung in die internationale Gruppenphase, fließt ein Prozentsatz des jeweiligen Startgeldes für das Erreichen der Gruppenphase (Champions League: 3 Prozent, Europa League und Conference League: jeweils 1,5 Prozent) in den Solidaritätstopf, von dem sämtliche Vereine der Liga profitieren, die nicht international spielen.

Quelle: Agenturen