Rangnick sieht Berichte über ÖFB-Vertragsgespräche gelassen
Rangnicks Vertrag läuft nach der WM im Sommer in Nordamerika aus. Laut übereinstimmenden Medieninformationen bietet der ÖFB dem 67-jährigen Deutschen durch Sponsorenunterstützung für eine Verlängerung bis zur EM 2028 ein auf zwei Millionen Euro verdoppeltes Gehalt. Vor einer möglichen Unterschrift soll es aber noch Themen nicht-finanzieller Natur zu klären geben.
Der Teamchef ist seit Mai 2022 im Amt. Ob sich die Spieler wünschen würden, dass er bleibt? "Das weiß ich nicht, ich habe die Spieler nicht gefragt", antwortete Rangnick. "Aber nach den vier Jahren gehe ich davon aus, dass das Binnenklima zwischen uns, zwischen dem Trainerteam und der Mannschaft, gut ist." Michael Gregoritsch lehnte sich weiter aus dem Fenster. "Es ist klar, dass sich jeder Spieler wünscht, dass Ralf Rangnick verlängert. Er ist für uns wirklich der perfekte Trainer", meinte der ÖFB-Stürmer. "Er hat uns zur EM und zur WM geführt. Deswegen hoffen wir sehr, dass er bleibt."
Seine anhaltenden Sprunggelenksprobleme sollen Rangnick nicht an einer Weiterbeschäftigung hindern. Die meisten Wege bestritt er beim Kurz-Camp in Marbella mit dem Golfkart. "Es geht leider nicht besser. Ich kann noch immer nicht schmerzfrei selber gehen", erklärte der Nationaltrainer, der seit einer Routine-OP vergangenen Juni mit den gesundheitlichen Problemen kämpft. "Aber abgesehen vom Sprunggelenk geht es mir gut."
Zusammenfassung
- ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick bleibt trotz Medienberichten über Vertragsdetails und Gehaltserhöhungen gelassen und betont, dass nur das Endergebnis der Gespräche zähle.
- Der 67-Jährige soll laut Medien durch Sponsoren ein auf zwei Millionen Euro verdoppeltes Gehalt für eine Verlängerung bis zur EM 2028 angeboten bekommen, wobei noch nicht-finanzielle Details zu klären sind.
- Rangnicks gesundheitliche Probleme am Sprunggelenk nach einer OP im Juni 2023 beeinträchtigen seine Arbeit nicht, er nutzt beim Trainingscamp in Marbella ein Golfkart.
