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Paralympics-Gold für Johannes Aigner auch im Riesentorlauf

13. März 2026 · Lesedauer 2 min

Der Niederösterreicher Johannes Aigner hat bei den Paralympics in Italien seine dritte Goldmedaille erobert. Der 20-Jährige gewann am Freitag in Cortina im Ski-Riesentorlauf der Sehbeeinträchtigten mit Guide Nico Haberl 0,34 Sekunden vor dem Italiener Giacomo Bertagnolli. Wie seine Schwester Veronika Aigner kann der Sieger der Abfahrt und des Super-G sowie Kombinationsdritte am Wochenende im Slalom noch eine fünfte Medaille nachlegen.

"Ich bin sehr zufrieden und überglücklich mit der Medaille", sagte Aigner, der Bertagnolli mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch abgefangen hatte. "Das war wirklich ein guter Lauf und spannend bis zum Schluss. Irgendwie hatte ich ein leichtes Deja-vu mit Peking, da war es im Riesentorlauf gleich. Ich muss schauen, ob die Unterhose noch weiß ist, es war schon eine Zitterpartie", so Aigner nach seiner bereits fünften Paralympics-Goldenen im ORF-Interview. Auch Haberl war erleichtert. "Ich bin sehr stolz auf uns. Das ist einer der schönsten Siege, die ich mit Johannes gefeiert habe."

Im abschließenden Slalom will das Duo erneut zuschlagen. "Am Sonntag wird nochmal angegriffen, die Messe ist noch nicht fertiggesungen", sagte Aigner. Zweitbester Österreicher in der Sehbeeinträchtigten-Klasse war Michael Scharnagl an der siebenten Stelle. Vor den letzten beiden Tagen der Winterspiele hält das rot-weiß-rote Team bei elf Stück Edelmetall (6-1-4).

Zusammenfassung
  • Johannes Aigner holte bei den Paralympics in Cortina seine dritte Goldmedaille und gewann den Riesentorlauf der Sehbeeinträchtigten mit Guide Nico Haberl 0,34 Sekunden vor dem Italiener Giacomo Bertagnolli.
  • Der 20-Jährige hat damit bei diesen Spielen bereits Gold in der Abfahrt und im Super-G sowie Bronze in der Kombination gewonnen und kann am Wochenende im Slalom noch eine fünfte Medaille holen.
  • Das österreichische Team hält vor den letzten beiden Tagen der Winterspiele bei insgesamt elf Medaillen (6 Gold, 1 Silber, 4 Bronze), während Michael Scharnagl als zweitbester Österreicher Siebenter wurde.