APA/APA/EXPA/ JOHANN GRODER/Archivbild/EXPA/ JOHANN GRODER

Olympia-Abfahrt auf Stelvio definitiv ohne Marco Schwarz

02. Feb. 2026 · Lesedauer 1 min

Ski-Allrounder Marco Schwarz wird die Olympia-Abfahrt am Samstag in Bormio nicht bestreiten. Der Kärntner kann auf der Stelvio, wo er sich Ende 2023 bei einem Sturz schwere Knieblessuren zugezogen hatte, wegen fehlender Abfahrtsstarts im Weltcup nicht antreten, wie er am Montag erklärte. Deshalb werde er nun später als ursprünglich geplant nach Italien anreisen.

"Ich hätte in den letzten zwei Jahren eine Abfahrt starten müssen, das ist nicht der Fall. Jetzt haben wir das Programm umgeswitcht, ich bin daheim geblieben", sagte Schwarz im ORF. Der Kärntner trainiert dieser Tage in Bad Kleinkirchheim und Saalbach. "Der Fokus liegt auf Super-G und Riesentorlauf. Darauf kann ich mich in Ruhe vorbereiten", sagte Schwarz. Sein erster Olympia-Einsatz ist der Slalom der Teamkombination am 9. Februar, mit dem abschließenden Slalom wird er auch noch ein viertes Rennen bestreiten.

Das erste Abfahrtstraining in Bormio ist am Mittwoch angesetzt. Für Österreich werden am Samstag auf der Stelvio Vincent Kriechmayr, Daniel Hemetsberger, Stefan Babinsky und Raphael Haaser starten.

Zusammenfassung
  • Marco Schwarz wird die Olympia-Abfahrt am Samstag in Bormio nicht fahren, weil ihm in den letzten zwei Jahren die nötigen Abfahrtsstarts im Weltcup fehlen.
  • Nach seinem schweren Sturz mit Knieverletzung Ende 2023 auf der Stelvio trainiert Schwarz derzeit in Bad Kleinkirchheim und Saalbach und konzentriert sich auf Super-G und Riesentorlauf.
  • Für Österreich starten am Samstag auf der Stelvio Vincent Kriechmayr, Daniel Hemetsberger, Stefan Babinsky und Raphael Haaser, während Schwarz seinen ersten Olympia-Einsatz am 9. Februar im Slalom der Teamkombination hat.