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Iran-Krieg

18.000 Österreicher im Krisengebiet: Weiterer Rückflug am Mittwoch

Heute, 11:52 · Lesedauer 2 min

Österreich bemüht sich kontinuierlich, seine Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus der Nahost-Krisenregion herauszubringen.

Das betonte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) am Dienstag nach einer Sitzung des Krisenstabes im Außenministerium in Wien. Am morgigen Mittwoch soll ein Rückführflug aus der omanischen Hauptstadt Maskat mit Österreichern an Bord starten. Aktuell seien knapp 18.000 Staatsbürger in der Krisenregion registriert, hieß es.

Lufträume teilweise gesperrt

Am vergangenen Sonntag sei bereits ein erster Flug mit "besonders vulnerablen Personen" durchgeführt worden, berichtete Meinl-Reisinger. Das Außenministerium sei zudem bemüht, Ausreisewillige in den nächsten Tagen auf dem Landweg aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar mit Bussen nach Riad in Saudi-Arabien bzw. Maskat zu bringen.

Wegen der erneuten kriegerischen Eskalation zwischen den USA und Israel auf der einen und dem Iran und seinen verbündeten Milzen in der Region auf der anderen Seite ist der Luftraum über Saudi-Arabien derzeit teilweise gesperrt, jener des Oman gar nicht. Im Gegensatz dazu gibt es wegen des seit Tagen laufenden Luftkriegs in weiten Teilen des Nahen Ostens überhaupt keinen zivilen Flüge. Zehntausende Reisende sitzen in der Region fest.

Man sei zudem im laufenden Kontakt mit EU-Kollegen, um die Synergien auf europäischer Ebene besser zu nutzen, betonte die Ministerin. Der Krisenstab des Außenministeriums tagt derzeit angesichts der Eskalation zweimal am Tag. Ihm gehören neben der Außenministerin die per Video zugeschalteten Botschafterinnen und Botschafter in der Region sowie Zuständige aus den relevanten Abteilungen in Wien an.

Video: Gestrandet im Kriegsgebiet

Zusammenfassung
  • Am Mittwoch startet ein weiterer Rückführflug aus der omanischen Hauptstadt Maskat, um österreichische Staatsbürger aus der Nahost-Krisenregion zurückzubringen.
  • Derzeit sind knapp 18.000 Österreicherinnen und Österreicher in der Krisenregion registriert, ein erster Rückflug für besonders vulnerable Personen fand bereits am Sonntag statt.
  • Wegen der angespannten Lage im Nahen Osten sind zivile Flüge stark eingeschränkt, weshalb das Außenministerium zusätzlich Bus-Transporte aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar organisiert.