ÖFB-Teamverteidiger Posch wechselt leihweise nach Mainz
Für Posch ist es eine Rückkehr nach Deutschland, er bestritt von 2015 bis 2022 126 Pflichtspiele für TSG Hoffenheim, ehe er nach Italien wechselte. Mit Bologna schaffte er es 2024 in die Champions League, im Frühjahr 2025 war er aber bereits an den Ligarivalen Atalanta Bergamo verliehen. Kurz vor Transferschluss Anfang September folgte ein weiterer leihweiser Wechsel zu Como samt an Bedingungen geknüpfter Kaufverpflichtung, die nun gezogen wurde. Beim ambitionierten Club von Trainer Cesc Fabregas kam Posch im Herbst allerdings nur als Ergänzungsspieler zum Einsatz. Der Rechtsverteidiger stand in drei Ligaspielen in der Startformation, in einem einzigen spielte er durch.
Nun soll der 49-fache Internationale im Hinblick auf die WM im Sommer in Nordamerika mehr Einsatzzeit bekommen. "Er hat seine Qualität sowohl in der Bundesliga als auch auf internationaler Bühne bereits nachgewiesen und ist mit seinen Eigenschaften exakt die Soforthilfe für die Defensive, die wir für die Rückrunde gesucht haben", sagte der Mainzer Sportdirektor Niko Bungert. In Mainz trifft Posch auf seine Landsleute Phillipp Mwene und Nikolas Veratschnig.
Zusammenfassung
- Der 28-jährige österreichische Teamverteidiger Stefan Posch wechselt leihweise bis Saisonende vom italienischen Club Como 1907 zum deutschen Bundesligisten FSV Mainz.
- Como hatte zuvor die Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro gezogen, nachdem Posch dort im Herbst nur drei Mal in der Startelf stand und ein Spiel durchspielte.
- Mainz-Sportdirektor Niko Bungert bezeichnete Posch als "Soforthilfe für die Defensive", und der 49-fache Internationale soll mit Blick auf die WM mehr Einsatzzeit erhalten.
