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NFL: Die Highlights von Week 12

29. Nov. 2022 · Lesedauer 5 min

Rodgers muss verletzt vom Feld, Jefferson bricht Receiving-Yards-Rekord und die Raiders gewinnen in der Overtime. Alle Highlights von Woche 12 der National Football League.

Minnesota Vikings vs. New England Patriots 33:26 (7:10, 9:6, 7:10, 10:0)

Die Minnesota Vikings haben zu Thanksgiving ihren neunten Saisonsieg in der National Football League (NFL) gefeiert. Das Team um Quarterback Kirk Cousins besiegte am Donnerstag die New England Patriots mit 33:26 und könnte sich somit in den nächsten 14 Tagen vorzeitig für die Play-offs qualifizieren. Minnesota hat bei noch sechs verbleibenden Runden bereits fünf Siege Vorsprung auf die Divisions-Konkurrenten Green Bay Packers und Detroit Lions. 

Cousins lieferte bei einem rasanten Spiel, welches erst im letzten Viertel entschieden wurde, drei Touchdown-Pässe zum Sieg der Wikinger bei. Der Star des Spiels war jedoch Wide Receiver Justin Jefferson mit 139 Receiving Yards. Somit hat er den Rekord von Randy Moss gebrochen, der seine Bestmarke von 4.163 Receiving Yards in den ersten drei NFL-Saisons lange verteidigen konnte. Jefferson steht aktuell bei 4.248 Yards - und hat noch sechs Spiele Zeit, um seinen Rekord auszubauen. 

Detroit Lions vs. Buffalo Bills 25:28 (7:7, 7:10, 0:2, 11:9)

Die Favoriten aus Buffalo wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und übernehmen zumindest vorübergehend mit nun acht Siegen aus elf Spielen die Führung in der AFC East. Die Lions müssen hingegen bereits die siebte Niederlage hinnehmen.

Die Partie blieb bis zur letzten Sekunde spannend. Wide Receiver Stefon Diggs brachte im letzten Viertel die Bills in Führung, ehe Detroit 23 Sekunden vor Schluss mit einem Field Goal zum 25:25 ausgleichen konnte. In den verbliebenen Sekunden erarbeitete sich Buffalo aber mit einem Traumpass von QB Josh Allen noch einmal eine gute Ausgangsposition. So beendete Kicker Tyler Bass von 45 Yards mit einem Field Goal zwei Sekunden vor Schluss die Hoffnungen der Lions.

Dallas Cowboys vs. New York Giants 28:20 (0:3, 7:10, 14:0, 7:7)

Am Freitag kam es zur NFC East Partie zwischen den Dallas Cowboys und den New York Giants. Der Verlauf der Partie war einzig von Cowboys Quarterback Dak Prescott abhängig. Bis zur Halbzeit lagen die Männer aus Dallas mit 7:13 zurück, auch weil Prescott zwei Interceptions warf. Nach der Pause drehte der QB aber auf und warf mit 261 Yards und zwei Touchdown-Passes sein Team zum Sieg.

Auch die Running Backs Elliott und Pollard trugen mit insgesamt 169 Running Yards schlussendlich auch einen großen Teil zum Sieg bei. Somit können sich die Cowboys Platz zwei in der NFC East sichern und halten mit acht Siegen und drei Niederlagen knapp vor den Giants mit einem sieben Siegen und vier Niederlagen.

Philadelphia Eagles vs. Green Bay Packers 40:33 (13:14, 14:6, 7:3, 6:10)

Ein wahres Punkte-Festival durften die Fans im Lincoln Financial Field in Philadelphia erleben.  Die Egles legten wie so oft in dieser Saison stark los, konnten im ersten Viertel zwei schnelle Touchdowns einfahren. Doch die Packers hielten mit einem 20-Yard-Rush von Running Back AJ Dillon und einem TD-Catch von Wide Receiver Cobb gleich stark dagegen.

Nach einem mindestens gleich fulminanten zweiten Viertel und einem Zwischenstand von 27:20 ging es in die Pause. Nach der Halbzeit erzielte Rookie Receiver Christian Watson einen sehenswerten 63-Yard-Touchdown, doch die starke Offensive der Eagles war auch am 12. Spieltag nicht zu schlagen. Schlussendlich konnten die Eagles mit 40:33 bereits ihr zehntes Match in der Regular Season gewinnen. Für die Packers kam es doppelt bitter. Star-QB Aaron Rodgers (warf in der Partie bereits zwei Interceptions und hält somit bei neun Season-Interceptions) verletzte sich am Oberkörper und musste ausgewechselt werden.

Tennessee Titans vs. Cincinnati Bengals 16:20 (0:0, 10:10, 3:3, 3:7)

Mit dem 16:20 Sieg der Cincinnati Bengals gegen die Tennessee Titans weißen nun beide Teams eine Bilanz von sieben Siegen und 4 Niederlagen hin. Somit haben beide Teams in ihrer Conference gute Chancen das Playoff zu erreichen. Aus diesem Grund gingen es beide Teams im Aufeinandertreffen sehr defensiv und ruhig an, welches sich im ersten Viertel ohne Zählbares widerspiegelte.

Nach Field Goals auf beiden Seiten kam es kurz vor der Pause zu einem Touchdown für die Titans durch Treylon Burks, der sich auf das Ei schmiss nachdem Henry es kurz vor der Endzone fumblete. Das Spiel war in weiterer Folge sehr ausgeglichen. Durch die im letzten Viertel gut funktionierende Connection zwischen QB Joe Burrow und Wide Receiver Higgins konnten die Bengals den Vorsprung ausbauen und letztendlich über die Zeit retten.

Seattle Seahawks vs. Las Vegas Raiders 34:40 OT (10:7, 10:17, 7:3, 7:7, 0:6)

Nicht oft konnten sich die Fans der Las Vegas Raiders über eine Offensivschlacht in den letzten Monaten freuen. Durch eine Spitzenleistung von Running Back Josh Jacobs, der im Spiel auf insgesamt 303 Scrimmage Yards und zwei Touchdowns kam, konnten die Raiders in Seattle aber einen hart erkämpften Auswärtssieg feiern.

Auf der Gegenseite kam der starke Kenneth Walker auch auf zwei Touchdowns. Den Ausgleich zum 34:34 Endstand konnten die Raiders erst zwei Minuten vor Ende durch einen Touchdown-Pass von Foster Moreau einfahren. So ging es in die Overtime, wo die Seahawks aber wegen einer schwachen Offensivleistung keine Akzente mehr setzen konnten und schlussendlich durch einen unglaublichen Run von Jacobs verdient verloren.

Alle Highlights:

Thomas GolavcnikQuelle: Redaktion / tgo