APA - Austria Presse Agentur

Marco Schwarz sicherte sich vorzeitig Slalomkugel

14. März 2021 · Lesedauer 2 min

Schlechte Sicht, gute Aussicht: Marco Schwarz wurde beim Slalom in Kranjska Gora bei Schneefall nur Siebter. Doch das reicht für den vorzeitigen Sieg im Disziplinen-Weltcup.

Marco Schwarz hat den Slalom-Disziplinweltcup gewonnen. Dem Kärntner genügte am Sonntag beim Weltcup-Torlauf in Kranjska Gora ein siebenter Platz, um sich vorzeitig die Kugel zu sichern. Für den Schweizer Ramon Zenhäusern war Rang drei zu wenig, um das Rennen offen zu halten. Es siegte der Franzose Clement Noel vor seinem Landsmann Victor Muffat-Jeandet (+0,62). Bester Österreicher war Manuel Feller als Sechster, Fabio Gstrein wurde Neunter.

"Schönste siebente Platz meiner Karriere"

"Das ist der schönste siebente Platz meiner Karriere. Ich möchte mich bei allen bedanken, die geholfen haben. Auch bei den Physiotherapeuten, die mich in den letzten Tagen wieder hergerichtet haben, dass ich am Start stehen kann. Ich bin richtig dankbar", sagte Schwarz im ORF-TV. Er hatte wegen Rückenschmerzen am Samstag auf ein Antreten im Riesentorlauf verzichtet, meldete sich am Sonntag aber fit zurück.

Erster Sieg seit Hirscher 2019

Die Bedingungen am Sonntag mit Schneefall, schlechter Sicht und Salzpiste waren schwierig. "Es war von der Piste her brutal zu fahren. Der Buckel tut weh, das war nicht optimal. Ich habe alles gegeben, mehr war von meiner Seite nicht möglich. Dass sich die Kugel ausgegangen ist, ist wunderschön." Es ist die erste Slalomkugel für die ÖSV-Herren seit jener von Marcel Hirscher 2019, in der vergangenen Saison hatte es ja überhaupt keine gegeben.

Feller war in den Geschicklichkeitsparcours bester Österreicher. "Unfahrbar war es nicht, da hatten wir schon schlimmere Rennen. Ich bin froh, dass mir ein guter zweiter Lauf gelungen ist, das war sehr passabel", erklärte der Tiroler. Fabio Gstrein landete auf Rang neun (+1,87), Vizeweltmeister Adrian Pertl wurde 17. (+2,41). Michael Matt schied nach Zwischenbestzeit im zweiten Durchgang aus, in dem sah auch Christian Hirschbühl das Ziel nicht. Marc Digruber und Johannes Strolz scheiterten bereits im ersten Durchgang.

Pinturault schied aus

Bitter endete das Rennen für den Franzosen Alexis Pinturault. Der Halbzeitvierte schied im Finale aus, damit nimmt er nur 31 Zähler Vorsprung auf den Schweizer Marco Odermatt im Gesamtweltcup mit in die Finalwoche nach Lenzerheide.
 

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam