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LASK mit Saison-Auftakt und noch auf Stürmersuche

15. Juni 2022 · Lesedauer 2 min

Mit neuem Mut nach einem durchwachsenen Jahr ist der LASK am Mittwoch in die neue Saison gestartet. Trainer Dietmar Kühbauer, der nach seiner Ernennung im Saisonfinish das Ruder nicht mehr herumreißen konnte, wollte seine Kicker "mit Freude am Platz" sehen, formulierte aber auch ganz handfeste Anforderungen - vor allem im Sturm. "Vorne müssen wir uns verstärken", erklärte der 51-Jährige bei einem Pressetermin.

"Natürlich sind wir an Verstärkungen interessiert", gab Kühbauer an. "Derzeit ist das noch zu wenig, wenn wir vorne dabei sein oder eine gute Saison spielen wollen. Man sollte auf jeder Position doppelt besetzt sein, das streben wir an." Der Schuh drückte schon in der vergangenen Saison besonders in der Offensive. Die Leihspieler Thomas Sabitzer (8 Saisontore) und der lange verletzte Tobias Anselm kehrten zwar von der WSG Tirol zurück. "Sie haben durchaus ihre Fähigkeiten, trotzdem müssen wir noch suchen. Es wäre zu viel Druck für die beiden Burschen", betonte Kühbauer.

Die einstige Angriffshoffnung Marko Raguz ist aktuell einmal mehr nicht fit. "Wir brauchen jemanden, der uns sofort helfen kann", erklärte der Trainer. Er kann zum Start zudem noch nicht auf die Verteidiger Filip Twardzik und Philipp Wiesinger setzen, die erst in ein, zwei Wochen einsteigen werden. Mit Yannis Letard muss ein weiterer Defensivakteur nach einem Kreuzbandriss überhaupt noch lange passen, Petar Filipovic zieht es laut Medienberichten in die Türkei. Offensivmann Husein Balic fehlt mit einer Muskelverletzung mehrere Wochen, und der Südkoreaner Hong Hyun-seok erhielt nach seiner Teilnahme am Asiencup verlängerten Urlaub.

Als Zugänge vermeldeten die "Athletiker", die im Frühling in ihr neues Stadion auf der Gugl ziehen wollen, Außenverteidiger Filip Stojkovic von Rapid, den deutschen Innenverteidiger Philipp Ziereis von St. Pauli sowie im zentralen Mittelfeld Rückkehrer Nemanja Celic aus Darmstadt. Fünf Testspiele seien vor dem Saisonauftakt mit der ersten Cuprunde (15. - 17. Juli) geplant, erläuterte Kühbauer, der mit seiner Truppe auf ein Trainingslager verzichtet: "Man muss nicht unbedingt wohin fahren."

Quelle: Agenturen