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Klarer Sieg von Weißhaidinger - Fuchs knapp am Berger-Rekord

26. Mai 2022 · Lesedauer 1 min

Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger hat beim Liese-Prokop-Memorial in St. Pölten mit 65,98 Metern einen überlegenen Heimsieg gefeiert. Der Olympia-Bronzemedaillengewinner siegte am frühen Donnerstagabend bei schwierigen Windverhältnissen klar vor dem Jamaikaner Traves Smikle (62,67) und Robert Szikszai aus Ungarn (61,70). Markus Fuchs sprintete über 100 m mit gerade noch zulässigem Rückenwind von 1,8 m/Sek. in 10,17 nahe an den ÖLV-Uraltrekord von Andreas Berger heran.

Der siegreiche Niederösterreicher verbesserte seine Bestleistung um gleich 13 Hundertstel. Damit lag der 26-Jährige nur zwei Hundertstel über dem Rekord von Berger aus dem Jahr 1988. Fuchs gewann vor Ex-Hallen-Europameister Jan Volko (SVK/10,28 und Jamal-Marcus Rhoden-Stevens (GBR/10,29). "Unglaublich, aber das ist das, was ich jetzt draufhabe. Mit einer 10,10er Zeit gehört man zur europäischen Spitze, da kann man sich einen Top-Sprinter nennen. Ich habe die letzten beiden Jahre mega-viel in meine Karriere investiert, das ist jetzt der Lohn dafür", jubelte Fuchs.

Auch Weißhaidinger zeige sich zufrieden. "Es freut, mich dass ich mit der Siegerweite von 65,98 m wirklich gut abgeliefert habe", meinte Weißhaidinger und verwies auf die widrigen Bedingungen. Sein Trainer Gregor Högler stimmte zu und meinte, dass der Wind wohl gut drei Meter an Weite gekostet habe.

Quelle: Agenturen