APA - Austria Presse Agentur

Klagenfurt mit Mühe zu 3:2-Sieg über Schlusslicht Kapfenberg

Juni 07, 2020 · Lesedauer 2 min

Austria Klagenfurt hat am Sonntag zum Abschluss der 20. Runde der Fußball-2.-Liga daheim gegen den Kapfenberger SV einen mühevollen 3:2 (0:1)-Heimsieg errungen. Das Siegestor fiel erst in der 93. Minute durch einen Freistoß von Okan Aydin. Damit blieb der Rückstand der in der Tabelle zweitplatzierten Kärntner nach der ersten Runde nach der Corona-Pause auf Leader Ried bei acht Punkten.

Eben bis kurz vor Schluss hatte es aber danach ausgesehen, als ob die Klagenfurter ausgerechnet gegen das Liga-Schlusslicht gleich zum Auftakt der geplanten Aufholjagd auf Aufstiegsfavorit Ried weiteren Boden verlieren würden. KSV-Coach Kurt Russ hatte die Steirer hervorragend eingestellt, es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel. Zweimal gingen die Kapfenberger in Führung, aber zum Punktgewinn reichte es nicht.

Levan Eloshvili belohnte das gefällige Spiel der Gäste im Wörthersee-Stadion in der 20. Minute nach Zuspiel von Filip Skvorc mit seinem zweiten Saisontreffer zum 0:1. In seinem Torjubel verpackte der Georgier einen Protest gegen Rassismus. Übrigens hatte der 22-jährige Eloshvili auch sein erstes Saisontor gegen die Klagenfurter erzielt, und zwar Mitte August beim Heim-1:2 in Runde vier.

Praktisch im Gegenstoß hatte Oliver Markoutz mit einem Stangentreffer Pech, später in Hälfte eins sollte ein weiterer folgen. Die Kapfenberger retteten den Vorsprung letztlich außer mit Glück auch mit Kampf in die Pause. Ein schmeichelhafter Elfmeter brachte schließlich in der 60. Minute den ersten Ausgleich, gegen Eloshvili wurde wohl fälschlicherweise Foul gepfiffen. Markoutz ließ sich die Chance nicht entgehen, erzielte sein achtes Saisontor.

Statt der Wende kam es jedoch zum doch überraschenden 1:2, Michael Lang traf per Kopf erstmals in dieser Saison (68.). Die Abwehr der Klagenfurter sah dabei nicht gut aus. Sechs Minuten danach sorgte Benjamin Hadzic nach einem Freistoß mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung für das 2:2. Nach Foul an Philipp Hütter nutzte letztlich Aydin den letzten Freistoß des Spiels, um schön platziert zum Sieg einzuschießen.

Quelle: Agenturen