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Iranische Fußballerinnen erleben chaotische Abreise

08. März 2026 · Lesedauer 2 min

Nach ihrem Aus bei der Asien-Meisterschaft haben die iranischen Fußballerinnen einem Medienbericht zufolge eine chaotische Abreise vom Stadion erlebt. Laut der australischen Nachrichtenagentur AAP blockierten Demonstranten den Teambus und sorgten rund eine Viertelstunde lang für Tumulte. Einige der rund 200 Demonstranten sollen demnach gegen den Bus geschlagen und "Lasst sie gehen!" geschrien haben. Daraufhin sei die Polizei eingeschritten.

Der Iran hatte zuvor in Gold Coast 0:2 gegen die Philippinen verloren und war damit beim Asien Cup punkt- und torlos ausgeschieden. "Wir wollen so schnell wie möglich in den Iran zurückkehren", sagte die iranische Trainerin Marziyeh Jafari laut AAP danach. "Ich möchte bei meinem Land und den Iranern in meiner Heimat sein. Wir sehnen uns nach der Rückkehr." Allerdings war angesichts der dramatischen Lage im Iran zunächst offen, wie und wann das Team in die Heimat zurückkehren kann. Die Iranerinnen waren vor dem Beginn des Krieges zum Asien Cup gereist.

Vor dem Anpfiff gegen die Philippinen hatten die Spielerinnen und die Trainerin wie schon zuvor beim Gruppenspiel gegen Gastgeber Australien die Nationalhymne gesungen und dazu salutiert. Beim Auftaktspiel gegen Südkorea unmittelbar nach den Luftangriffen auf den Iran durch die USA und Israel hatte das Team mit einem stillen Protest ein gegenteiliges Zeichen gesetzt.

Zusammenfassung
  • Nach dem 0:2 gegen die Philippinen bei der Asien-Meisterschaft wurden die iranischen Fußballerinnen von rund 200 Demonstranten etwa 15 Minuten lang am Verlassen des Stadions gehindert.
  • Die Protestierenden schlugen gegen den Teambus und riefen "Lasst sie gehen!", bevor die Polizei einschritt.
  • Trainerin Marziyeh Jafari äußerte den Wunsch nach einer schnellen Rückkehr in den Iran, doch angesichts der angespannten Lage war der Zeitpunkt der Heimreise zunächst unklar.