Highlights: Salzburg und Fehervar vor Halbfinal-Einzug, Wien und VSV stellen auf 2:1

13. März 2022 · Lesedauer 6 min

In Spiel drei der Viertelfinal-Serien in der ICE Hockey League gelingen dem EC Salzburg, Hydro Fehervar, den Vienna Capitals und dem Villacher SV Siege.

Die Highlights im Video 

Highlights: spusu Vienna Capitals vs. EC-KAC

Highlights: EC GRAND Immo VSV vs. HK SZ Olimpija

Highlights: EC Red Bull Salzburg vs. HC Orli Znojmo

Highlights: Hydro Fehervar AV 19 vs. HC Pustertal Wölfe

Die Vienna Capitals gehen in der Viertelfinal-Serie gegen den KAC erstmals in Führung! Die Donaustädter ringen den KAC im dritten Playoff-Spiel der win2day ICE Hockey League mit 5:3 nieder und stellen in der "Best-of-Seven"-Serie auf 2:1.

Das erste Drittel ist von der defensiven Spielweise beider Teams geprägt. Lowry verfehlt für die Wiener nach einem Querpass aus kurzer Distanz das Tor (9.), Postma hämmert für den KAC den Puck von der blauen Linie an die Querlatte (18.). Erst unmittelbar vor der Pause gelingt den Rotjacken durch Koch (19.) das 1:0. Das KAC-Urgestein hat nach einem Querpass alle Zeit der Welt und schiebt von der rechten Seite ein.

Im Mitteldrittel drehen die Capitals dann das Spiel. Lowry trifft zum Ausgleich (23./PP), danach entwickelt sich ein kampfbetontes Spiel. Besonders die Rotjacken bekommen viele Strafen. In Minute 39 lässt Bauer dann seinen Gegenspieler einfach stehen und schiebt zur Führung für die Capitals ein. Mit diesem 2:1 endet das zweite Drittel.

In den letzten 20 Minuten wird es wieder richtig spannend. Der KAC gleicht durch Fraser (42./PP) schnell aus, gerät durch einen vom eigenen Verteidiger abgefälschten Schuss von Meyer (46.) wieder in Rückstand. Hartl legt für die Capitals nach einem schönen Solo einen weiteren Treffer nach (54.), Fraser bringt die Kärntner durch seinen zweiten Treffer des Abends (58.) wieder auf ein Tor heran. Erst 35 Sekunden vor Schluss macht Meyer mit seinem eigenen Doppelpack in das leere Tor alles klar.

Am kommenden Dienstag geht es wieder nach Kärnten für Spiel Nummer 4. 

Villach gewinnt Torfestival 

Was für ein irres Spiel in Villach: Der VSV bezwingt Olimpija Ljubljana im dritten Viertelfinal-Spiel der Playoffs in der win2day ICE Hockey League mit 8:5 und führt die "Best-of-Seven"-Serie mit 2:1 an.

Die Partie beginnt ohne Aufwärmphase. Kosmachuk (1.) liefert die erste Großchance, Jezovsek (2.) will es ebenfalls wissen. Maia (4.) bringt die "Grünen Drachen" mit 1:0 in Front.

Rauchenwald (5.) unterstreicht den temporeichen Beginn mit einem Onetimer, der das Tor knapp verfehlt. Den Ausgleich erzielt schließlich Oleksuk (20./PP) 14,8 Sekunden vor der ersten Pause.

Im Mitteldrittel geht es Schlag auf Schlag. Ein Krastenbergs-Hammer (21.) von links bleibt ohne Erfolg, Pance (22.) und Magovac (23.) drehen zum 1:3 aus VSV-Sicht auf, doch Hughes (24.) verkürzt postwendend zum 2:3.

Pance (29.) schnürt seinen Doppelpack und stellt den alten Vorsprung wieder her. Bacher (35.) verkürzt für den VSV wiederum zum 3:4, Kosmachuck (38./PP) egalisiert das Spiel schließlich. Die Stadhalle Villach steht daraufhin Kopf, denn Richter (40.) bringt den Puck 44,5 Sekunden vor dem Ende des Mitteldrittels hinter Ljubljana-Goalie Us im Tor unter.

Die Führung hält nicht lange, Leclerc (47./PP) besorgt in Spielminute 47 in Überzahl den Ausgleich. Schofield (52.) und Joslin (53.) bringen mit den VSV-Toren sechs sowie sieben die Entscheidung und tragen sich ebenfalls in die Schützenliste ein. Karlsson (58./EN) versenkt ohne Gegenwehr zum Empty Netter und macht den 8:5-Sieg perfekt.

Am Dienstag steht das vierte Viertelfinal-Spiel in Ljubljana an.

Salzburg steht vor Halbfinal-Einzug 

Im dritten Playoff-Spiel der win2day ICE Hockey League gewinnt der EC Red Bull Salzburg mit 5:3 gegen den HC Znojmo und baut die Führung in der Viertelfinal-Serie auf 3:0 aus. Damit machen die "Bullen" einen wichtigen Schritt in Richtung Halbfinale, welches sie bereits am Dienstagabend zum zwölften Mal erreichen könnten.

Die Partie lässt bis zur vierten Minute mit einer ersten guten Chance auf sich warten, Nissner gibt dann den ersten Torschuss ab. Der "Bullen"-Crack scheitert aus nächster Nähe am an Znojmo-Keeper Kantor, stellt aber keine 60 Sekunden später die 1:0-Führung für die Truppe von Head Coach Matt McIlvane her. Die Vorarbeit kommt von Kapitän Raffl und dem ICE-MVP Schneider.

Zubov (11.) zwingt Salzburg-Goalie Lamoureux zum Freeze, ehe Baltram (12.) selbiges gegen Kantor erzwingt. Dalhuisen (14.) erhöht die Salzburger Führung mit einem satten Schuss von links auf 2:0. Zwei Zündel-Schüsse (jeweils 15.) finden keinen Weg an Kantor vorbei. Auch Tejnor (16.) kann Lamoureux auf der Gegenseite nicht bezwingen.

Dies gelingt für die tschechischen "Adler" Svoboda (18.) erstmals mit einem unhaltbaren Treffer von links. Hochkofler (19.) versenkt nicht zum 3:1, bei dem die Fans fast schon zum Jubel angesetzt haben.

Brennan-Doppelpack leitet Entscheidung ein 

Den Startschuss ins Mitteldrittel gibt Zündel (23.). Nachdem Luciani (25.) mit einer Schürfwunde vom Eis geht und die Znaimer Gäste drücken, erzielt Younan (28.) den Ausgleich für die Tschechen.

Doch Brennan (30.) lässt keine 120 Sekunden auf sich warten und trifft zum 3:2. Die neuerlich erzielte Führung lassen sich die Mozartstädter bis zum zweiten Pausenpfiff auch nicht mehr nehmen.

Loney (34.) kann mit einem Wraparound nicht auf 4:2 erhöhen. Sowohl das Powerplay der Znaimer (35.) als auch jenes der Salzburger (39.) bleibt unbelohnt, auch weil Lamoureux bei den “Bullen” entscheidend pariert.

Nach dem Anpfiff zum Schlussdrittel gleicht Gorcik (49.) nach einem verpatzten Salzburg-Powerplay zunächst aus, bevor Brennan (51.) seinen Doppelpack schnürt. Baltram (53.) erzielt schließlich das 5:3 und damit den Entstand.

Spiel vier findet am Dienstag in Znojmo statt, bei dem die Salzburger mit dem "Sweep" den Halbfinal-Einzug perfekt machen können.

Fehervar holt sich Matchpucks

Im dritten Spiel der "Best-of-Seven"-Serie gewinnt Fehervar AV19 mit 5:2 gegen den HC Pustertal.

Im ersten Drittel legen die Ungarn einen Blitzstart hin: Schon nach 31 Sekunden versenkt Shaw den Puck erstmals im Tor. Fehervar legt mit Shaws zweitem Treffer auch gleich nach, in Minute 4 verwertet der Kanadier einen Abpraller im Slot.

Bardaros Anschlusstreffer für die Wölfe (14.) kommt etwas überraschend, Shaw stellt aber weniger als eine Minute später mit seinem dritten Treffer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Mit dem Spielstand von 3:1 geht der erste Durchgang dann auch zu Ende.

Im Mitteldrittel geht die Dominanz der Ungarn weiter, Hannoun erzielt aber nach einem Fehler von Fehervar im Spielaufbau den zweite Treffer für die Gäste aus dem Pustertal. Ansonsten sind die Wölfe aber eher harmlos und kassieren kurz vor der zweiten Pause noch das 4:2 durch Petan (40./PP). 

Auch im letzten Drittel bleibt das Bild gleich, Fehervar kommt durch Atkinson zu einem weiteren Treffer (58.) und spielt den Sieg ungefährdet nach Hause. Mit diesem Sieg liegt Fehervar in der Viertelfinal-Serie mit 3:0 vorne und könnte im nächsten Spiel am kommenden Dienstag den Sweep perfekt machen.

Hinweis: Dieser Artikel ist zuerst auf laola1.at erschienen. 

Quelle: Redaktion / Laola1.at