APA - Austria Presse Agentur

Grabher musste in Linz wegen Knöchelverletzung aufgeben

10. Nov 2020 · Lesedauer 2 min

Für Julia Grabher ist die Hoffnung auf einen Einzug ins Achtelfinale des Tennis-WTA-Turniers in Linz am Dienstag früh beendet worden. Die 24-jährige Vorarlbergerin musste im Erstrundenduell des Upper Austria Ladies mit der Rumänin Sorana Cirstea bei einer Führung von 3:2 wegen einer Knöchelverletzung aufgeben. Damit ist mit Barbara Haas nur noch eine ÖTV-Spielerin im Bewerb vertreten, sie trifft am Mittwoch auf die als Nummer fünf gesetzte Russin Veronika Kudermetowa.

Grabher startete ins Premierenduell mit Cirstea gut, nahm ihrer Gegnerin gleich einmal den Aufschlag ab. Dieses Break hielt sie auch bis zum ungewünschten frühzeitigen Ende der Partie. "Ich habe echt gut begonnen, mich auch gut gefühlt. Bei 3:2 habe ich die Richtung gewechselt und einen Klick im rechten Sprunggelenk gespürt", erklärte Österreichs Nummer zwei. Ein Medical Timeout brachte nicht die erhoffte Besserung. Sie versuchte zwar noch einmal aufzuschlagen, konnte allerdings nicht mehr weitermachen. "Ich konnte mich dann nicht mehr richtig abdrücken", sagte Grabher.

Genauere Diagnose gibt es noch keine. "Bei einem kurzfristigen Scan hat man jetzt noch nichts gesehen, weil die Verletzung zu frisch ist", so Grabher. Am Mittwoch soll eine MRT-Untersuchung in Wien Aufschluss über die Schwere der Sprunggelenksblessur bringen. Die Weltranglisten-225., die am Montag bereits mit ihrer Landsfrau Mira Antonitsch in der ersten Doppel-Runde gescheitert war, durfte sich dank einer Wildcard im Hauptbewerb des Heimevents versuchen.

Haas startet am Mittwoch in der 3. Partie nach 12.00 Uhr ins Einzel, gespielt wird in der TipsArena nicht vor 16.00 Uhr. Es ist ihr sechstes Versuch, erstmals die erste Runde zu überstehen. Im Doppel kam für sie schon zum Auftakt das Aus. Nach zu Null verlorenem ersten Satz gegen Jil Teichmann/Renata Voracova (SUI/CZE) folgte wegen starker Bauchschmerzen ihrer Schweizer Partnerin Xenia Knoll die Aufgabe. Vergangenes Jahr war das Duo in Linz noch im Endspiel gestanden.

Quelle: Agenturen