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Fußball

FIFA-WM-Pokal macht in Wien Station

07. Jan. 2026 · Lesedauer 3 min

Die begehrteste Trophäe des Weltfußballs hat am Mittwoch in Wien Station gemacht.

Im Rahmen der FIFA World Cup Trophy Tour by Coca-Cola wurde der WM-Pokal im ÖFB-Campus in Aspern von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und 2006-Weltmeisterkapitän Fabio Cannavaro enthüllt - den einzigen anwesenden Personen, die den 37 Zentimeter hohen, sechs Kilo schweren und aus 18-karätigem Gold gefertigten Pokal überhaupt berühren dürfen.

Dieses Privileg ist nämlich ausschließlich Weltmeistern und Staatsoberhäuptern vorbehalten. Dementsprechend beeindruckt zeigte sich Van der Bellen. 

Van der Bellen lobt ÖFB-Team

"Das ist ja die reinste Reliquie", meinte der Bundespräsident. Ob der Pokal im Juli wieder in Österreich zu sehen sein wird - das wäre im Falle eines WM-Finalsiegs des ÖFB-Teams der Fall - wagte Van der Bellen nicht zu prophezeien. 

"Die Mannschaft hat in der Quali so gut gespielt - ihr macht es schon gut Burschen. Zusätzlichen Druck vom Bundespräsidenten brauchen sie jetzt wirklich nicht", sagte Van der Bellen.

Die ÖFB-Internationalen Marko Arnautovic und Michael Gregoritsch meldeten sich über Videoeinspielungen zu Wort. Letzterer erklärte: "Wir werden alles dafür tun, dass dieser Pokal im Sommer nach Wien kommt. Vielleicht ist das ja ein kleiner Ansporn für einen Feiertag."

Auch Arnautovic entfachte die Feiertags-Diskussion von Neuem, er richtete dem Bundespräsidenten aus: "Jetzt ist der WM-Pokal schon im Jänner da - wie schaut's aus, können wir reden? Ich komme gern in die Hofburg zu Ihnen." 

Van der Bellen antwortete: "Sie sind jederzeit willkommen in der Hofburg, dann reden wir über das Prozedere, wie das gehen könnte. Das kann ich ja nicht allein entscheiden."

"Der Pokal ist ein Symbol für das, was wir vorhaben"

Der Pokal kam am Mittwoch mit einem eigenen Charter, in dem auch eine ÖFB-Delegation mit Aufsichtsratschef Josef Pröll saß, von Istanbul nach Österreich. "Der Pokal ist ein Symbol für das, was wir vorhaben", meinte der Verbandsboss. 

Am Donnerstag geht es für die Trophäe weiter nach Indien, in Europa ist die Trophäe nur noch in Portugal, Spanien und Frankreich zu sehen. Gestartet wurde die Tour am vergangenen Samstag in Saudi-Arabien.

Als Begleiter fungiert Fabio Cannavaro, italienischer Weltmeister von 2006, der im selben Jahr auch zum Weltfußballer gekürt wurde und als Teamchef von Usbekistan bei der WM dabei sein wird. 

Der 52-Jährige durfte das Objekt der Begierde 2006 in Deutschland in Empfang nehmen. "Es ist etwas Besonderes, diese Trophäe zu bekommen. Sie ist anders als alle anderen Pokale", erklärte der ehemalige Innenverteidiger, der als Spieler unter anderem mit Real Madrid zweimal Meister wurde.

Video: Fußball-WM 2026: Pokal in Wien zum Greifen nah

Zusammenfassung
  • Der 37 Zentimeter hohe und sechs Kilogramm schwere FIFA-WM-Pokal aus 18-karätigem Gold wurde am Mittwoch im Rahmen der Trophy Tour im ÖFB-Campus in Wien von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Weltmeister Fabio Cannavaro enthüllt.
  • Nur Weltmeister und Staatsoberhäupter dürfen die begehrte Trophäe berühren, was Van der Bellen als "die reinste Reliquie" bezeichnete und die ÖFB-Spieler motivierte, ohne zusätzlichen Druck zu agieren.
  • Nach dem Zwischenstopp in Wien reist der Pokal weiter nach Indien, mit weiteren europäischen Stationen in Portugal, Spanien und Frankreich, nachdem die Tour am Samstag in Saudi-Arabien gestartet war.