FIFA führt bei Frauen-Turnieren Trainerinnen-Quote ein
"Es gibt heutzutage einfach nicht genug Trainerinnen. Wir müssen mehr tun, um den Wandel zu beschleunigen, indem wir klarere Wege schaffen, die Möglichkeiten erweitern und die Sichtbarkeit von Frauen an der Seitenlinie erhöhen", sagte FIFA-Fußballchefin Jill Ellis. Bei der Frauen-WM 2023 in Australien und Neuseeland waren lediglich 12 der 32 Teamchefs weiblich. Die neue Regelung soll mithelfen, dass die Repräsentation von weiblichen Führungskräften mit dem rasanten Wachstum des Frauenfußballs Schritt hält, so die FIFA.
Zusammenfassung
- Die FIFA verpflichtet alle Teams bei Frauen-Weltmeisterschaften, künftig mindestens eine Cheftrainerin oder Co-Trainerin sowie zwei weibliche Betreuerinnen auf der Bank zu haben.
- Die neue Regelung gilt bereits ab den heurigen U17- und U20-Weltmeisterschaften und soll die Sichtbarkeit von Frauen an der Seitenlinie erhöhen.
- Bei der Frauen-WM 2023 waren nur 12 von 32 Teamchefs weiblich, was die FIFA als zu wenig erachtet und mit der Quote ändern will.
