APA/APA/AFP/MIGUEL MEDINA

Ferrari trennt sich von Teamchef Binotto

Ferrari trennt sich nach übereinstimmenden Medienberichten von Formel-1-Teamchef Mattia Binotto. "Gazzetta dello Sport", "Corriere della Sera" und Sky Sports in Italien berichteten am Freitag vom bevorstehenden Abschied vom 53-Jährigen.

Eine offizielle Stellungnahme von Ferrari lag zunächst nicht vor. Spekulationen über eine Trennung der Scuderia von Binotto gab es zuletzt rund um das Saisonfinale in Abu Dhabi.

Binotto: "Es liegt nicht an mir"

Auf die Frage, ob er auch noch 2023 Teamchef bei Ferrari sei, hatte Binotto vor wenigen Tagen geantwortet: "Es liegt nicht an mir, darüber zu entscheiden, aber ich bin ziemlich entspannt. Der Grund, warum ich entspannt bin, ist, dass ich immer offene, ehrliche und konstruktive Gespräche mit meinen Chefs und meinem Vorsitzenden führe".

Nachfolger soll bereits festsehen

Binotto stieß schon 1995 zur Scuderia und diente Michael Schumacher in dessen Ferrari-Ära als Motoreningenieur. Später stieg der Schweizer zum Technikdirektor auf, ehe er Anfang 2019 nach einem Machtkampf Maurizio Arrivabene als Teamchef ablöste. Binottos Nachfolger soll angeblich Frederic Vasseur werden. Der 54-jährige Franzose ist seit 2017 Teamchef von Sauber, das später in Alfa Romeo umbenannt wurde. Der Rennstall arbeitet eng mit Ferrari zusammen.

Ferrari hat letztmals 2007 durch Kimi Räikkönen den Fahrertitel gewonnen, 2008 letztmals die Konstrukteurs-WM. Selbst der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel konnte die Scuderia in seiner Zeit von 2015 bis 2020 nicht ganz nach oben führen.

ribbon Zusammenfassung
  • Ferrari trennt sich nach übereinstimmenden Medienberichten von Formel-1-Teamchef Mattia Binotto.
  • "Gazzetta dello Sport", "Corriere della Sera" und Sky Sports in Italien berichteten am Freitag vom bevorstehenden Abschied vom 53-Jährigen.
  • Ferrari hat letztmals 2007 durch Kimi Räikkönen den Fahrertitel gewonnen, 2008 letztmals die Konstrukteurs-WM.