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Ferrari-Piloten in Austin am ersten Trainingstag voran

21. Okt. 2022 · Lesedauer 2 min

Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat am Freitag (Ortszeit) im zweiten Freien Training auf dem Circuit of the Americas in Austin die schnellste Formel-1-Runde gedreht. Der Monegasse verwies in der 90 Minuten langen Einheit den Finnen Valtteri Bottas im Alfa Romeo auf den zweiten Rang. Dritter auf dem Kurs in Austin in Texas wurde Daniel Ricciardo im McLaren. In Session eins war der Spanier Carlos Sainz in 1:36,857 Min. nur minimal langsamer gewesen als später Teamkollege Leclerc.

Der alte und neue Weltmeister Max Verstappen aus den Niederlanden kam in seinem Red Bull auf die Plätze zwei und sieben. Teamkollege Sergio Perez wiederum nimmt für das Rennen eine Motorstrafe in Kauf. Der in der WM-Wertung zweitplatzierte Mexikaner ließ sich seinen fünften Verbrennungsmotor der Saison einbauen und wird deshalb fünf Plätze weiter hinten Aufstellung nehmen als sein Qualifying-Ergebnis. Red Bull Racing hofft, schon in Texas den ersten Konstrukteurstitel seit 2013 sicher zu stellen. Damit das nicht passiert, muss Verfolger Ferrari 19 Punkte mehr holen.

Die Aussagekraft des Freitag-Trainings vor dem Großen Preis der USA an diesem Sonntag (21.00 Uhr MESZ/live ORF 1, Sky) war noch geringer als sonst, da fast alle Piloten Reifen für die kommende Saison von Exklusiv-Ausstatter Pirelli testeten. Ausgenommen waren nur die, deren Auto in der ersten Einheit von Nachwuchspiloten gesteuert worden war, wie Leclerc. Entgegen der Reifen, die sonst verwendet werden, waren die Prototypen in der zweiten Einheit auch nicht farbig markiert. Angaben zur Mischung lagen daher jeweils nicht vor.

Im Haas-Team trug man wegen des Todes eines Mitarbeiters Trauer. "In Erinnerung an unseren Freund und Kollegen", schrieb das Team bei Instagram. Mechaniker Harvey Cook, Jahrgang 1991, war am Donnerstag gestorben. Beide Autos trugen in Austin auch dessen Namen auf der Nase des Wagens.

Im Fokus stand auch Ex-Weltmeister Mario Andretti, denn Kurve 20 auf dem Circuit of the Americas wurde am Freitag nach dem 82-Jährigen benannt. Andretti erklärte bei der Gelegenheit, dass sein Sohn Michael mit Andretti Autosport alles dafür tut, als weiteres Team in die Formel 1 zu kommen. "Wir arbeiten jeden Tag daran und auch, dass wir ein offizielles Okay dafür erhalten", sagte Mario Andretti. "Wir machen jedenfalls so weiter, als wäre es bereits soweit."

Quelle: Agenturen