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Ferrari in Zandvoort vorne - Verstappen hatte Probleme

02. Sept. 2022 · Lesedauer 2 min

Charles Leclerc hat sich am Freitag die Trainingsbestzeit vor dem Grand Prix der Niederlande gesichert. Der Monegasse verwies in Zandvoort in 1:12,345 Minuten seinen Ferrari-Teamkollegen Carlos Sainz mit der Winzigkeit von 0,004 Sekunden auf den zweiten Platz. Weltmeister Max Verstappen hatte bei seinem Heimspiel zunächst Probleme mit dem Getriebe. Der niederländische Red-Bull-Pilot wurde mit einem Rückstand von fast 0,7 Sekunden Achter im zweiten Training.

Im ersten Training hatte er seinen Boliden schon nach rund zehn Minuten abstellen müssen. Ein Kran musste seinen Wagen abschleppen, der Niederländer lief zu Fuß an die Box zurück. Er wurde nur Vorletzter. Die Auftakteinheit musste wegen des Vorfalls unterbrochen werden.

"Wir haben wertvolle Zeit im ersten Training verloren, im zweiten war dann die Balance nicht so toll. Innerhalb einer Stunde kann man am Auto nicht viel verändern, daher mussten wir mit dem auskommen, was wir hatten", erklärte Verstappen. "Heute ist es nicht gut gelaufen, aber wir werden über Nacht alles unter die Lupe nehmen. Wir können uns sicher verbessern."

Mercedes setzte dagegen ein erstes Zeichen. George Russell schnappte sich vor Teamkollege Lewis Hamilton die Bestzeit am Vormittag. Im zweiten Training war Hamilton auf Position drei nur den Hauch von 0,072 Sekunden langsamer als Leclerc. "Es war ein ordentlicher Start ins Wochenende. Wir sind mit dem Auto viel besser zurechtgekommen (als in der Vorwoche in Belgien; Anm.), weil es eine ganz andere Strecke ist. Es liegt aber noch Arbeit vor uns", sagte Hamilton.

Verstappen gewann im vergangenen Jahr in Zandvoort. Damals war der Kurs in dem Küstenort nach 36 Jahren wieder in den Formel-1-Kalender zurückgekehrt. Der Niederländer geht aktuell mit dem üppigen WM-Vorsprung von 93 Punkten auf seinen Teamkollegen Sergio Perez in das 15. Saisonrennen am Sonntag (15.00 Uhr/live ORF1 und Sky).

Quelle: Agenturen