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England lässt Senegal keine Chance - 3:0 im Achtelfinale

04. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

England ist der Favoritenrolle im Fußball-WM-Achtelfinale gegen Senegal gerecht geworden.

Die "Three Lions" setzten sich am Sonntag dank Toren von Jordan Henderson (38.), Kapitän Harry Kane (45.+3) und Bukayo Saka (57.) mit 3:0 durch. 

England hat alles im Griff

Der Außenseiter war von Beginn an nur darauf bedacht, hinten dicht zu machen. Die Engländer ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen, allerdings vorerst ohne daraus Kapital schlagen zu können. Ein entscheidender tiefer Pass oder Abschluss fehlte lange Zeit völlig. Auf der anderen Seite hätte Ismaila Sarr beinahe aus dem Nichts heraus getroffen, schoss aber drüber (22.). Zehn Minuten später scheiterte Boulaye Dia nach Sarr-Vorarbeit an England-Tormann Jordan Pickford. Es war die beste Phase der Afrikaner, die sich plötzlich mehr zutrauten, was allerdings im Endeffekt in die Hose ging.

Vorentscheidung noch vor der Pause

Die erste schöne Aktion der Engländer führte gleich zum Erfolg. Sie kombinierten wie so oft über links nach vorne und nach Zuspiel des überragenden Jude Bellingham vollendete Henderson in der Mitte aus rund elf Metern. Damit kam das Offensivwerk des Favoriten ins Laufen. Kane traf den Ball nach Saka-Hereingabe noch nicht richtig (41.), Luke Shaw zögerte beim Abschluss zu lange (43.). Die Vorentscheidung wurde trotzdem noch vor dem Seitenwechsel nach einem Konter herbeigeführt. Bellingham erkämpfte sich in der eigenen Hälfte den Ball, bediente Foden und dessen Zuspiel verwertete Kane diesmal aus bester Position sicher.

Senegal ohne Gefahr

Vor dem dritten Treffer hatte neuerlich Foden seine Beine im Spiel. Diesmal gab er in die Mitte zu Saka, der ebenfalls kaltschnäuzig verwertete. Der Senegal konnte nicht nachlegen, nicht einmal der Anschlusstreffer lag in der Luft. Da merkte man deutlich, dass der schon vor der Endrunde verletzte Superstar Sadio Mane fehlte. Damit verabsäumte es der in der Gruppenphase nach einem 0:2 gegen die Niederlande gegen Gastgeber Katar (3:1) und Ecuador (2:1) siegreich gebliebene Afrikameister, 20 Jahre nach dem WM-Viertelfinal-Einzug wieder einmal in die Runde der letzten acht vorzustoßen.

England ist hingegen weiter nach Plan unterwegs, nach drei Siegen und einem Remis steht ein Torverhältnis von 12:2 zu Buche. Will man zumindest so weit kommen wie 2018, wo man Vierter war, müssen nun Mbappe und Co. aus dem Weg geräumt werden. Eine Mammutaufgabe.

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo