Bewährungsprobe für ÖEHV-Team gegen drei Topnationen

27. Apr. 2022 · Lesedauer 2 min

Auf Österreichs Eishockey-Nationalteam wartet in den nächsten Tagen eine echte Standortbestimmung im Hinblick auf die A-WM ab 13. Mai in Finnland. Im Rahmen der Euro Hockey Challenge trifft die Mannschaft von Roger Bader am Donnerstag (19.00) in Wien auf Schweden, anschließend geht es in Ostrava gegen Olympiasieger Finnland (Samstag, 12.00) und Tschechien (Sonntag, 16.00). Die Generalprobe für die WM erfolgt am 8. Mai in Schwenningen gegen Deutschland.

Nach dem erfolgreichen Testmatch gegen Italien (5:0) gilt es nun, sich an das hohe Tempo und die individuelle Stärke der Topteams zu gewöhnen. "Das zu adaptieren wird unsere Aufgabe sein. Drei Partien in vier Tagen und das gegen ausschließlich Mitfavoriten auf den WM-Titel, da sind wir gezwungen den nächsten Schritt zu machen", erklärte Bader vor dem Gastspiel von Schweden. Der elffache Weltmeister ist am 14. Mai (12.20 Uhr) in Tampere auch erster Gegner bei der WM.

Kasper noch nicht dabei, Rossi und Raffl für WM fraglich 

Bader hat nach den Italien-Spielen seinen Kader auf 28 Mann reduziert. Noch nicht dabei ist Marco Kasper. Der seit wenigen Wochen 18 Jahre alte Stürmer ist am Dienstagabend mit Rögle im Halbfinale der schwedischen Meisterschaft gegen Färjestads BK ausgeschieden, hat aber im Play-off mit drei Toren und drei Assists einmal mehr eine Talentprobe abgegeben. Ob für die WM die Nordamerika-Legionäre Michael Raffl (Dallas Stars) und Marco Rossi (Iowa Wild bzw. Minnesota Wild) zur Verfügung stehen, ist offen.

Quelle: Agenturen / mpa