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Beachhandballerinnen dürfen längere Shorts tragen

01. Nov 2021 · Lesedauer 1 min

Nach der Sexismus-Debatte um die Kleiderordnung der Beachhandballerinnen, hat der internationale Handball-Verband (IHF) nun entschieden, dass die Frauen statt einer Bikinihose nun auch Shorts tragen dürfen.

Der internationale Handball-Verband (IHF) hat eine scharf kritisierte Uniform-Regel für Frauen geändert und erlaubt beim Beach-Handball nun kurze Hosen anstelle von Bikini-Unterteilen. Sexismus-Vorwürfe waren aufgekommen, als die Norwegerinnen im Juli sogar eine 1.500-Euro-Strafe ausgefasst hatten, weil sie Shorts statt Bikinihosen trugen, weil sie nicht "angemessen angezogen" waren.

Sängerin Pink wollte Strafe zahlen

Das hatte sogar US-Sängerin Pink auf den Plan gerufen, die anbot die Strafe zu bezahlen und stolz auf die Norwegerinnen war, weil sie "sich gegen die sehr sexistischen Regeln" widersetzt haben. Auch Minister aus Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden und Island hatten die IHF aufgefordert, ihre Regeln im Hinblick auf Gleichbehandlung der Geschlechter zu überdenken.

Frauen müssen jetzt "kurze, enge Hosen mit körpernaher Passweise" tragen, Männer dürfen nicht "zu weite" Shorts tragen, diese müssen aber zehn Zentimeter ober dem Knie enden. Auch hier könnte man noch Unterschiede herauslesen.

Quelle: Agenturen / pea