puls24.at

Auch Herbstrallye abgesagt - 2020 keine ÖM-Titelvergabe

03. Sept 2020 · Lesedauer 2 min

In der heimischen Rallye-Meisterschaft ist auch die Herbstrallye in Dobersberg (NÖ) abgesagt worden. Damit wird 2020 kein österreichischer Rallye-Staatsmeistertitel vergeben. Das teilte die Austrian Motorsport Federation (AMF) am Donnerstag mit. Auf Basis der sogenannten COVID-19-Lockerungsverordnung sah sich die regionale Behörde außerstande, eine Veranstaltung mit Zuschauern zu genehmigen.

In der heimischen Rallye-Meisterschaft ist auch die Herbstrallye in Dobersberg (NÖ) abgesagt worden. Damit wird 2020 kein österreichischer Rallye-Staatsmeistertitel vergeben. Das teilte die Austrian Motorsport Federation (AMF) am Donnerstag mit. Auf Basis der sogenannten COVID-19-Lockerungsverordnung sah sich die regionale Behörde außerstande, eine Veranstaltung mit Zuschauern zu genehmigen.

Eine Durchführung ohne Zuschauer am 9./10. Oktober kam für die Organisation aber nicht infrage. "Bedauerlicherweise ist es der Bundesregierung bisher nicht gelungen, regionale Behördenvertreterinnen, die für die Genehmigung einzelner Veranstaltungen zuständig sind, mit der nötigen Rechtssicherheit und Information auszustatten, um bei Vorliegen eines geeigneten Covid-19-Präventionskonzeptes wieder Motorsportveranstaltungen im Freiluftbereich zu genehmigen, so wie auch Kulturveranstaltungen (Salzburger Festspiele, Kleinkunst im Wiener Stadtsaal etc.) erfreulicherweise sogar auch in geschlossenen Räumen wieder stattfinden können", hieß es in einer Stellungnahme der AMF.

Mit der Absage der Herbstrallye hätte es auf jeden Fall zu wenig als die notwendigen drei ÖM-Läufe für eine Titelvergabe gegeben. Bisher ist 2020 wegen Corona nur die Jänner-Rallye ausgetragen worden, gewonnen hat sie Staatsmeister Hermann Neubauer (Ford).

Für den letzten Lauf der ursprünglichen Meisterschaft, die W4 Rallye im Waldviertel, bestehe dennoch Hoffnung, hieß es. Die Veranstalter arbeiten mit Hochdruck daran, noch 2020 eine Genehmigung für eine Rallye mit Zuschauern zu erhalten und zu zeigen, dass Rallyesport auch unter COVID-19-Auflagen sicher und diszipliniert stattfinden kann, um einen positiven Ausblick auf 2021 zu ermöglichen.

Quelle: Agenturen