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Admira trennt sich nach Bundesliga-Abstieg von Herzog

23. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga hat Admira Wacker Mödling die Zusammenarbeit mit Trainer Andreas Herzog beendet.

"Wir sind in unserem Austausch der letzten Tage zu der gemeinsamen Überzeugung gekommen, dass eine Veränderung auf der Trainerposition die beste Lösung für den Verein darstellt", sagt Admira-Sportdirektor Marcel Ketelaer in einem ersten Statement. Neben dem 53-jährigen Wiener verlassen auch Michael Baur (Co-Trainer) und Marco van der Steen (Athletiktrainer/Physiotherapeut) den Klub. Die Nachfolge soll laut dem Verein "so zeitnah wie möglich" geklärt werden. 

Die Admira vergangenen Freitag nach elf Jahren im Oberhaus aus der Bundesliga abgestiegen. Dieser stellt "eine außerordentliche Enttäuschung für den Verein dar". 31 von 32 Runden lag die Admira nicht auf einem Abstiegsplatz, am Ende wurde den Südstädtern auch die Liga-Reform samt Punkteteilung zum Verhängnis. 

Herzog-Zukunft offen

Herzog war im vergangenen Sommer angetreten und wollte den Club einerseits in der Liga halten, anderseits auch mittelfristig so weit bringen, um in der Meistergruppe mitspielen zu können. In der Hinrunde des Grunddurchganges lag man da auch noch realistisch im Rennen um einen Platz in den Top Sechs, spätestens vor der Ligateilung war dank dem vorletzten Platz allerdings klar, dass ein beinharter Abstiegskampf wartet. In der Qualigruppe führten die Admiraner fünf Runden vor Schluss dann noch die Tabelle an, ehe der Motor völlig ins Stottern geriet.

Herzog, dessen beide Söhne im Nachwuchs der Admira kicken, hatte gehofft nach Stationen beim ÖFB als Interims-Teamchef, Co-Trainer und U21-Coach sowie in den USA (Co-Trainer A-Team bzw. U23-Coach) und zuletzt Israel (bis 2020) endlich im Clubfußball richtig durchstarten zu können. Das blieb ihm vorerst verwehrt. Wie es mit dem 53-jährigen Wiener weitergeht, ist völlig offen.

Maximilian PatakQuelle: Redaktion