APA - Austria Presse Agentur

11. Bundesliga-Runde bringt Schlager Salzburg gegen LASK

11. Dez 2020 · Lesedauer 3 min

Die 11. Runde der heimischen Fußball-Bundesliga wartet am Sonntag mit dem Schlager Zweiter gegen Erster auf. Meister Red Bull Salzburg empfängt Tabellenführer LASK (17 Uhr). Bereits am Samstag gastiert Schlusslicht Altach in Ried, während Sturm Graz die Admira zu Gast hat und St. Pölten auf Hartberg trifft (alle 17 Uhr). Am Sonntagnachmittag bekommt es Rapid daheim mit der WSG Tirol zu tun, während der WAC gegen die Austria punkten möchte (jeweils 14.30 Uhr).

Red Bull Salzburg hat am Sonntag im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga die Gelegenheit, sich über das Ausscheiden in der Champions League hinwegzutrösten. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen den LASK wäre der Titelverteidiger wieder Tabellenführer und damit nach Ansicht von Zlatko Junuzovic an seinen angestammten Platz zurückgekehrt. "Wir wollen zeigen, dass wir Salzburg sind und nach ganz oben gehören", erklärte der Mittelfeldspieler.

In der Vorwoche ging die Spitzenposition durch eine überraschende 0:1-Niederlage bei der Admira um einen Punkt an den LASK verloren, am Mittwoch folgte das bittere Heim-0:2 in der "Königsklasse" gegen Atletico Madrid. Dennoch ist die Zuversicht bei Junuzovic vor dem Duell mit den Linzern groß. "Solche Spiele machen Spaß. Wir wollen unbedingt Rang eins haben, auch wenn dann noch nichts entschieden ist", sagte der Ex-ÖFB-Teamspieler.

"Unser Ziel muss es sein, mit höchster Intensität zu spielen und Salzburg vor große Probleme zu stellen. Wenn wir das schaffen, haben wir eine große Chance auf ein gutes Resultat", prophezeite LASK-Trainer Dominik Thalhammer. Er sieht Salzburg eindeutig in der Favoritenrolle. Dies könne für sein Team aber sogar ein Vorteil sein. "Salzburg hat viel Druck und muss viel machen. Wir sind in einer Situation, wo wir können, aber nicht unbedingt müssen."

Sturm Graz hat unterdessen seit der 0:2-Heimniederlage am 1. November gegen den LASK alle seine Partien gewonnen und nur beim 3:1-Erfolg in Salzburg gegen den Serienmeister ein Tor kassiert. Dieser starke Erfolgslauf soll nun auch am Samstag (17.00) im Heimspiel gegen den Lieblingsgegner Admira prolongiert werden, denn die "Blackies" haben gegen die Südstädter zuletzt sieben Siege en suite in der Fußball-Bundesliga gefeiert.

Der SKN St. Pölten hat in der Bundesliga Blut geleckt. Die schon vor zwei Jahren in der Meistergruppe stehenden "Wölfe" liegen als Fünfter nach zehn Runden in dieser Saison auf Kurs. Vier Zähler beträgt der Vorsprung auf die Verfolger, wobei der WAC eine Partie weniger bestritten hat. Im Heimspiel gegen den TSV Hartberg könnte ein Kontrahent vorerst abgehängt werden. Die Oststeirer halten vor dem Abschluss der Hinrunde des Grunddurchgangs als Zehnter wie die Wolfsberger, die Austria und die SV Ried bei zehn Punkten.

Seit dem 4:2-Heimerfolg am 24. Oktober gegen die Admira ist unterdessen Altach sieglos. Die jüngsten vier Pflichtspiele gingen allesamt verloren. In der Liga gelang dem Team von Trainer Alex Pastoor seit bereits 367 Minuten kein Tor. Und nach dem 0:4-Heimdebakel in der Vorwoche gegen St. Pölten stehen die Rheindörfler auf dem Abstiegsrang. "Die Mannschaft braucht ein Erfolgserlebnis", sagte Pastoor vor dem Gastspiel beim Aufsteiger in Ried.

Der WAC will sich derweil die Feierlaune in der Liga nicht verderben lassen. Der Blick auf die Tabelle offenbart vor dem Heimspiel gegen die strauchelnde Austria Nachholbedarf. In der Europa League sensationell in der K.o.-Phase, liegen die Wolfsberger als Siebenter in der Meisterschaft hinter ihren Ansprüchen. Mit einem Sieg über die Wiener am Sonntag bliebe zumindest der Anschluss an die Top Sechs gewahrt. Für den WAC wäre es der erste Liga-Heimerfolg in dieser Saison.

Nach dem Out in der Europa League verlagert sich der Fokus von Rapid auf die heimischen Bewerbe. In der Liga fehlen dem Tabellendritten nur zwei Punkte auf Spitzenreiter LASK und ein Zähler auf den Zweiten Red Bull Salzburg. Um weiter oben dran zu bleiben, ist am Sonntag ein Heimsieg über WSG Tirol eingeplant, das 2:2 gegen Molde ist abgehakt. "Wir müssen jetzt national denken und werden alles dafür tun, um einen Dreier einzufahren", sagte Coach Dietmar Kühbauer.

Quelle: Agenturen