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Zweiter Kandidat für Kaiser-Nachfolge bei SPÖ-Kärnten

Heute, 07:26 · Lesedauer 2 min

Bei der SPÖ Kärnten gibt es nun doch zwei Bewerbungen für den Vorsitz und somit die Nachfolge von Parteivorsitzendem und Landeshauptmann Peter Kaiser. Zu Landesrat Daniel Fellner gesellte sich auch Wolfgang Rami, Parteimitglied aus Klagenfurt. Dies teilte SPÖ-Kärnten-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher am Sonntag in einer Aussendung mit, ohne nähere Angaben zum zweiten Kandidaten zu machen.

Die Bewerbungsfrist ist laut Parteistatut am Samstag um Mitternacht abgelaufen, und einigermaßen überraschend ist eine zweite Bewerbung zur Übernahme des Parteivorsitzes beim Landesparteitag am 20. September eingelaufen. "Gemäß den Statuten werden die beiden Bewerbungen in der kommenden Woche von der Wahlkommission auf Korrektheit bzw. das Vorliegen der entsprechenden Voraussetzung einer bestehenden Mitgliedschaft geprüft. Am Donnerstag tagt dann der Landesparteivorstand", erläuterte Sucher den weiteren Ablauf.

Sucher wies auch darauf hin, dass auch am Landesparteitag selbst, also am 20. September im Congress Center Villach, weitere Kandidatinnen und Kandidaten für den Parteivorsitz antreten können. Dafür sei allerdings die Unterstützung von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Delegierten erforderlich.

Zum Parteitag soll auch Bundesparteivorsitzender und Vizekanzler Andreas Babler erscheinen. An diesem Tag geht nach 15 Jahren die Ära von Peter Kaiser als Vorsitzender der SPÖ Kärnten zu Ende. Seit 2010 führt Kaiser die Sozialdemokratie in Kärnten und seit 2013 das Land als Landeshauptmann. Er ist damit gemeinsam mit Leopold Wagner zweitlängstdienender SPÖ-Kärnten-Vorsitzender und drittlängstdienender Landeshauptmann.

Zusammenfassung
  • Für die Nachfolge von Peter Kaiser als SPÖ-Kärnten-Vorsitzender gibt es nun zwei Bewerber: Daniel Fellner und Wolfgang Rami.
  • Die Bewerbungsfrist endete am Samstag um Mitternacht, und die Wahlkommission prüft beide Bewerbungen auf Korrektheit und Mitgliedschaft.
  • Der neue Vorsitzende wird am 20. September beim Landesparteitag im Congress Center Villach gewählt, wobei auch weitere Kandidaturen mit Unterstützung von zwei Dritteln der Delegierten möglich sind.