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Putin: Sieg Russlands "unausweichlich"

18. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich beim Besuch eines Rüstungskonzerns mit Blick auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine siegessicher gezeigt.

Für Mittwoch wird eine große Rede von Russlands Präsident Wladimir Putin in St. Petersburg erwartet, im Vorfeld besuchte er einen Rüstungskonzern. Dort meinte er zu handverlesenen Arbeitern in einem Werk des Konzerns Almas-Antej, russische Raketenbauer produzierten heute etwa so viel wie alle Länder der Welt gemeinsam. Daher sei der Sieg Russlands am Ende "unausweichlich", meinte Putin. "Ich habe daran keinen Zweifel." Westliche Militärexperte sehen das freilich anders und bescheinigen Russland größte Nachschubprobleme.

Der Kremlchef hob die Bedeutung der Raketenproduktion für Russland hervor und stellte ein Gesetz in Aussicht, mit dem Werktätige der Rüstungsbranche vom Kriegsdienst ausgenommen werden. Russlands Waffenschmieden und Munitionsfabriken arbeiten wegen des Kriegs gegen die Ukraine seit Monaten im Mehrschichtbetrieb auf Hochtouren.

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Putin bleibt bei Neonazi-Narrativ

Bei dem Besuch in seiner Heimatstadt St. Petersburg traf Putin auch Veteranen des Zweiten Weltkriegs. Dabei verteidigte er den Krieg gegen die Ukraine einmal mehr als einen Kampf gegen "Neonazis". Der 70-Jährige warf der Führung in Kiew vor, den ukrainischen Nationalistenführer Stepan Bandera (1909-1959), der Nazi-Diktator Adolf Hitler geholfen habe, als Helden zu verehren. "Deshalb haben wir allen Grund, die derzeitigen ukrainischen Machthaber als neonazistisch zu bezeichnen", sagte Putin bei dem Termin zum 80. Jahrestag des Durchbruchs der Leningrader Blockade.

Der Präsident sagte auch, dass Russland seit 2014 versucht habe, den Krieg in der Ostukraine auf friedlichem Weg zu lösen. Das sei nicht möglich gewesen. "Wie sich herausstellte, wurden wir an der Nase herumgeführt, betrogen." In Wahrheit habe der Gegner den Konflikt in eine heiße Phase führen wollen. Russlands Ziel sei es jetzt, den Krieg in der Ukraine durch die "militärische Spezialoperation" zu beenden. Moskau sei nichts anderes übrig geblieben, behauptete Putin.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam