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Özgür Anil gewann "Goldenes Einhorn" bei Alpinale

16. Aug 2020 · Lesedauer 2 min

Am Samstagabend wurden in Bludenz die Goldenen Einhörner für die besten Kurzfilme von der Jury des 35. Festivals Alpinale verliehen. Zum Besten Kurzspielfilm wurde die österreichische Produktion "Das Urteil im Fall K." unter der Regie von Özgür Anil gewählt. Weitere Preise gingen nach Frankreich, Deutschland und Spanien.

Am Samstagabend wurden in Bludenz die Goldenen Einhörner für die besten Kurzfilme von der Jury des 35. Festivals Alpinale verliehen. Zum Besten Kurzspielfilm wurde die österreichische Produktion "Das Urteil im Fall K." unter der Regie von Özgür Anil gewählt. Weitere Preise gingen nach Frankreich, Deutschland und Spanien.

Der 30-minütige Film von Regisseur Özgür Anil entstand 2020 an der Filmakademie in Wien und erhielt auch bei der Diagonale den Preis für den besten Nachwuchsfilm. Inhalt ist, dass eine Familie nach einem Gerichtsurteil versucht, zurück zur Normalität zu finden. Die Moralvorstellungen des alleinerziehenden Vaters und seiner beiden Kinder werden durch die widersprüchlichen Erwartungen ihres Umfelds auf die Probe gestellt.

In der Kategorie Animation ging das Goldene Einhorn an Jean-Claude Rozec für "Tadpole" und damit ebenso nach Frankreich wie der Publikumspreis für "Whales don't swim" (Matthieu Ruyssen). Verena Fels aus Deutschland gewann mit "Tobi und der Turbobus" in der Kategorie Bester Kinderkurzfilm, die Spanier Marisa Crespo und Moises Romera für besten Kurz-Horror mit "9 Steps". Als bester Vorarlberger Beitrag wurde "Der kleine Tod" (Christoph Rohner) prämiert.

Erstmals nach 16 Jahren fand das Festival wieder an seinem Ursprungsort in Bludenz statt. In diesem Jahr wurden 72 Kurzfilme auf dem Raiffeisenplatz vor und in der Remise Bludenz gezeigt. Dafür wurden 1.000 Kurzfilme aus 63 Ländern im Vorfeld gesichtet. Die Filmdauer variierte dabei zwischen 3 und 30 Minuten. Rund 1.200 Besucher wurden unter Covid-19-Auflagen verzeichnet. Als "Abstandshalter" diente statt eines Elefanten ein Einhorn-Baby.

Quelle: Agenturen