Ludwig: "Müssen alle an einem Strang ziehen"

11. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Die SPÖ fordert angesichts der Teuerung einen Preisdeckel. Vorschläge dazu gäbe es bereits einige, meint Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) im Newsroom LIVE. Er schlägt einen Krisengipfel mit der Regierung vor, in dem man sich auf einen Vorschlag einigen sollte.

"Wir sind in einer wirklich ernsten Situation", meint Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) zur derzeit hohen Inflation. Nun gehe es darum, "dass alle an einem Strang ziehen". Es dürfe kein parteipolitisches Hick-Hack geben, sondern man müsse "schnell auf eine Lösung" kommen.

Eine solche Lösung sieht die SPÖ unter anderem in einem Preisdeckel. Dazu seien bereits "viele Vorschläge am Tisch", erklärt Ludwig im Newsroom LIVE. Er spreche sich dafür aus, dass über die "Bundesländergrenzen, über die Parteigrenzen hinweg, einen runden Tisch zu diesem Thema durchführen". Dort solle die Regierung gemeinsam mit den Landeshauptleuten und den Sozialpartnern abwägen, welcher Vorschlag am geeignetsten sei.

Sachslehner "nicht ganz so informiert"

Kritik an den Anti-Teuerungsmaßnahmen in Wien kommt von ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner. Diese meint, dass Wien hier zu wenig aktiv sei. Der Wiener Bürgermeister begegnet dieser Kritik im PULS 24 Interview eher gelassen. "Da ist die Frau Gemeinderätin nicht ganz so informiert", so Ludwig.

Sachslehner kritisiert Gewesslers Gas-Politik

Wien sei generell "sehr gut aufgestellt", wenn es um das Krisenmanagement geht. Auch bei der Teuerung habe man mit der Energieunterstützung von 200 Euro (für Alleinerziehende 300 Euro) einen ersten Schritt im Kampf gegen die Inflation gesetzt. Dieses Geld "kommt in den Haushalten an", betont der Bürgermeister.

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea