Wien beendet harten Lockdown am 3. Mai ​

27. Apr 2021 · Lesedauer 2 min

In Wien endet mit 2. Mai der harte Lockdown. Das verkündete Bürgermeister Michael Ludwig am Dienstag. Ludwig hat sich am Vormittag mit Experten dazu beraten. Möglich macht dies ein Rückgang der Zahl der Intensivpatienten.

Bürgermeister Michael Ludwig hat sich am Dienstag mit Experten über die Corona-Situation in Wien beraten. Nun steht fest: Ab 2. Mai endet der harte Lockdown. Wien zieht mit Niederösterreich gleich. Ab dem 3. Mai soll daher der Handel und die körpernahen Dienstleistungen wieder aufmachen dürfen. Die Öffnungen sind nur unter Einhaltung einer FFP2-Maskenpflicht sowohl im Handel, wie auch den körpernahen Dienstleistungen möglich. Zudem wird für die körpernahen Dienstleistungen ein negativer Eintrittstest benötigt. Auch die Museen und Zoo dürfen nach Ende des Lockdowns ihre Tore für Besucher wieder öffnen. Zudem fällt auch die Maskenpflicht im Freien. Gastronomie und Kultur bleiben vorerst noch geschlossen. 

"Die Schutzmaßnahmen haben gewirkt", sagt Ludwig in der Pressekonferenz in Bezug auf den Ost-Lockdown. Daher war es möglich die Schulen für den Schichtbetrieb wieder zu öffnen. Diese nun verkündeten Öffnungsschritte ermöglicht die stabilere Lage in den Intensivstationen, sagte der Bürgermeister. Er schloss gleichzeitig aber auch eine Rücknahme der Öffnungen im Falle steigender Infektionszahlen nicht aus.

Überblick: Das gilt ab 3.Mai

  • Handel öffnet: Hier gilt eine FFP2-Maskenpflicht
  • Körpernahe Dienstleistungen, wie Friseur- und Kosmetiksalons, dürfen wieder öffnen: Betreten nur mit negativen Covid-Test und FFP2-Maske
  • Museen und Zoos haben wieder geöffnet: Auch hier gilt eine FFP2-Maskenpflicht
  • Keine Maskenpflicht im Freien
  • Gastronomie und Kulturstätten bleiben geschlossen

Ludwig will "vorsichtig und überlegt" öffnen 

Ludwig kündigte an, nächste Woche über weitere Öffnungsschritte sprechen zu wollen. Man wolle "vorsichtig und überlegt" diese Schritte umsetzen. Den Öffnungsplänen der Regierung am 19. Mai steht der Bürgermeister kritisch gegenüber. Er bezeichnete den Schritt als "sehr schwierig".

„Bürgermeister Ludwig ist bei den Öffnungsschritten viel zu zögerlich. Das Zusperren des Handels hat den Unternehmen zig Millionen Euro gekostet und eine umfassende Öffnung ist jetzt längst überfällig“, so der Wiener FPÖ-Chef, Stadtrat Dominik Nepp. Nepp fordert ein umgehendes Bekenntnis zu raschen Öffnungen bei Indoor und Outdoor Gastronomie, Hotellerie, Kultur- und Sportveranstaltungen. „Die Wienerinnen und Wiener haben schon genug gelitten. Holen wir das Leben wieder in die Stadt zurück.“ 

Quelle: Agenturen / Redaktion / pea