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Vilimsky nach Prognose für EU-Wahl "positiv gestimmt"

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FPÖ-Spitzenkandidat Harald Vilimsky hat die erste Trendprognose zur EU-Wahl erfreut, wenn auch noch nicht euphorisch kommentiert.

"Die Österreicher haben heute ein klares Zeichen gesetzt, dass sie einen ehrlichen Wunsch nach einer positiven Veränderung mit den Freiheitlichen haben", sagte Vilimsky. Der Erfolg sei das Ergebnis "nachhaltiger, glaubwürdiger und konsequenter Arbeit an der Seite der Österreicher".

Die Prognose habe die FPÖ "sehr positiv gestimmt", so Vilimsky. "Wir gehen demütig, dankbar und vor allem verantwortungsvoll mit diesem Vertrauensbeweis durch die Wähler um."

Auch die Wiener FPÖ zeigt sich über die erste Trendprognose erfreut. "Harald Vilimsky ist heute zu diesem überragenden Ergebnis nur zu gratulieren", meinte Landesparteichef Dominik Nepp in einem der APA übermittelten Statement.

Die Prognose zeige, dass die FPÖ sowohl auf EU- wie auch auf Bundesebene auf dem richtigen Weg sei, befand FPÖ-Chef Nepp. 

Niederösterreichs FPÖ schielte angesichts der Prognose bereits Richtung Nationalratswahl und spricht von einem "Etappensieg im Hinblick auf den Herbst". "Man sieht, dass unsere Positionierungen der letzten Jahre bezüglich Corona-, Neutralitäts- oder Migrationspolitik von den Menschen gewünscht ist. Wir haben im Wahlkampf immer klar gesagt, dass es eine Redimensionierung des EU-Apparates geben muss", hielt Landesvize und FPÖ-Landesparteichef Udo Landbauer in einer Aussendung fest. Heute seien die Österreicher "die großen Sieger".

ribbon Zusammenfassung
  • Harald Vilimsky, Spitzenkandidat der FPÖ, äußerte sich positiv über die erste Trendprognose zur EU-Wahl und betonte, dass die Österreicher ein klares Zeichen für positive Veränderung mit den Freiheitlichen gesetzt haben.
  • KPÖ-Spitzenkandidat Günther Hopfgartner zeigte sich relativ zufrieden mit den drei Prozent für seine Partei, obwohl er enttäuscht war, dass die KPÖ wohl nicht ins EU-Parlament einziehen wird.
  • Hopfgartner sieht das Ergebnis dennoch als Sprungbrett für die Nationalratswahlen und wies auf die unsichere Datenlage der Trendprognose bei kleineren Parteien hin.