APA - Austria Presse Agentur

US-Vize Pence nimmt Nominierung für zweite Amtszeit an

27. Aug 2020 · Lesedauer 2 min

Am dritten Tag des Parteitags der US-Republikaner hat der amtierende Vizepräsident Mike Pence die Nominierung als Vizepräsidentschaftskandidat der Republikaner für die Wahl im November angenommen. "Ich akzeptiere demütig, für das Amt des Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten zu kandidieren", sagte Pence in seiner Ansprache vom historischen Fort McHenry in Baltimore am späten Mittwoch.

Am dritten Tag des Parteitags der US-Republikaner hat der amtierende Vizepräsident Mike Pence die Nominierung als Vizepräsidentschaftskandidat der Republikaner für die Wahl im November angenommen. "Ich akzeptiere demütig, für das Amt des Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten zu kandidieren", sagte Pence in seiner Ansprache vom historischen Fort McHenry in Baltimore am späten Mittwoch.

"Einige Leute denken, wir sind ein ziemlich verschieden", sagte er in Bezug auf US-Präsident Donald Trump. "Er macht die Dinge auf seine eigene Art und Weise und zu seinen eigenen Bedingungen." Trump habe ihn sicherlich auf Trapp gehalten, aber was noch wichtiger sei, "er hat seine Versprechen an das amerikanische Volk gehalten", erklärte Pence und sagte Trump seine Unterstützung für vier weitere Jahre zu. Der Präsident habe sich als Führungspersönlichkeit bewährt und die größte Wirtschaft der Welt erschaffen.

Weiteres zentrales Thema seiner Rede war Recht und Ordnung. "Die harte Wahrheit ist, dass Sie in Joe Bidens Amerika nicht sicher sind", sagte Pence. Er warf Trumps Herausforderer vor, auf den Parteitagen der Demokraten nicht klar zu den gewalttätigen Ausschreitungen im Rahmen der "Black Lives Matters"-Proteste Stellung bezogen zu haben. "Unter Präsident Trump werden wir Seite an Seite mit denen stehen, die auf der dünnen blauen Linie stehen, und wir werden die Polizei nicht enttäuschen - nicht jetzt, niemals", so Pence vor dem ausgesuchten Publikum, darunter Trump mit seiner Frau Melania, Pence' Familie und auch seine 87-jährige Mutter. Pence scherzte, dass sie beim Gespann Trump-Pence nicht ihren Sohn bevorzugen würde. Gesichtsmasken sah man nur vereinzelt.

Pence wählte den Ort seiner Rede mit Bedacht: Fort McHenry ist ein symbolträchtiger Ort in der US-Geschichte. Hier wurde 1812 ein Angriff der Briten zurückgeschlagen, das inspirierte Francis Scott Key zu dem Text des "Star-Spangled Banner", der heutigen Nationalhymne der USA.

Pence sagte indes im Zuge des Parteitags der Republikaner Unterstützung für Regionen zu, die der herannahende Hurrikan "Laura" treffen wird. "Wir werden jeden Schritt des Weges in den kommenden Tagen und Wochen mit euch sein", unter anderem bei Such- und Räumungsbemühungen, sagte Pence in Baltimore.

Quelle: Agenturen