US-Gericht ordnet Freilassung von Fünfjährigem an
Dem Schulbezirk zufolge war der Bub einer von vier Schülern, die von den Beamten festgenommen wurden. Bundesrichter Fred Biery übte scharfe Kritik am Vorgehen der Regierung. "Der Fall hat seinen Ursprung in der unüberlegten und stümperhaften Jagd der Regierung nach täglichen Abschiebe-Quoten, offenbar selbst dann, wenn dafür Kinder traumatisiert werden müssen", schrieb Biery in seiner Entscheidung. Das aus Ecuador stammende Kind und sein Vater waren als Asylbewerber auf legalem Weg in die USA eingereist und wurden in eine Familienhaftanstalt in Texas gebracht. Stellungnahmen ihres Anwalts und des US-Heimatschutzministeriums lagen zunächst nicht vor.
Zusammenfassung
- Ein Bundesrichter im US-Bundesstaat Minnesota ordnete die Freilassung eines Vaters und seines fünfjährigen Sohnes an, die bei einer Razzia der Einwanderungsbehörde festgenommen wurden.
- Der Fünfjährige, einer von vier festgenommenen Schülern, wurde durch ein Foto mit blauer Hasenmütze bekannt und stammt wie sein Vater aus Ecuador, beide reisten als Asylbewerber legal in die USA ein.
- Richter Fred Biery kritisierte das Vorgehen der Regierung scharf und sprach von einer "unüberlegten und stümperhaften Jagd" nach täglichen Abschiebe-Quoten, selbst wenn Kinder traumatisiert würden.
