UNO-Generalsekretär lancierte Olympia-Friedensappell
Ähnlich hatte Papst Leo XIV. erklärt, die Sportwettkämpfe weckten "die Hoffnung auf eine Welt in Frieden". Verantwortungsträger in aller Welt sollten die Gelegenheit nutzen, "um konkrete Gesten der Entspannung und des Dialogs zu setzen", sagte er vergangenen Sonntag. An der Olympia-Eröffnungsfeier in Mailand nahm die UNO-Friedensbotschafterin Charlize Theron teil; die Oscar-gekrönte Schauspielerin und Filmproduzentin hielt auch eine Rede.
Die Idee des Olympischen Friedens hat ihren Ursprung bereits in der Antike. Eine Vereinbarung zwischen den griechischen Stadtstaaten sollte den Athleten eine An- und Abreise unbehelligt von laufenden Fehden ermöglichen. Eine UNO-Resolution im Jahr 1993 griff den Gedanken wieder auf, blieb aber in der Praxis vielfach unbeachtet. Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo dauern bis 22. Februar.
Zusammenfassung
- UNO-Generalsekretär António Guterres rief zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Italien zu einer weltweiten Waffenruhe auf und mahnte: "Der einzige Kampf zwischen Nationen sollte auf dem Sportplatz stattfinden, nicht auf dem Schlachtfeld."
- Auch Papst Leo XIV. und UNO-Friedensbotschafterin Charlize Theron betonten bei der Eröffnungsfeier in Mailand die Hoffnung auf Frieden und forderten konkrete Gesten der Entspannung und des Dialogs.
- Die Olympischen Winterspiele finden in Mailand und Cortina d'Ampezzo statt und dauern bis zum 22. Februar, während die Idee des Olympischen Friedens auf eine UNO-Resolution aus dem Jahr 1993 zurückgeht.
