APA - Austria Presse Agentur

Trump will USA nach Corona-Krise mit "großem Knall" öffnen

09. Apr 2020 · Lesedauer 2 min

US-Präsident Donald Trump kann es nicht erwarten, dass die Corona-Krise überwunden ist. Allerdings müsse die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen dafür wohl erst einmal zurückgehen, machte Trump am Mittwoch im Weißen Haus deutlich. Er meinte, dass das Land phasenweise zur Normalität zurückkehren könnte. Eigentlich wäre es aber schön, das Land "mit einem großen Knall" wieder zu öffnen, so Trump.

US-Präsident Donald Trump kann es nicht erwarten, dass die Corona-Krise überwunden ist. Allerdings müsse die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen dafür wohl erst einmal zurückgehen, machte Trump am Mittwoch im Weißen Haus deutlich. Er meinte, dass das Land phasenweise zur Normalität zurückkehren könnte. Eigentlich wäre es aber schön, das Land "mit einem großen Knall" wieder zu öffnen, so Trump.

Ein Datum für eine Rückkehr zum Normalbetrieb wollte er nicht nennen. "Wir müssen vorsichtig sein", sagte Trump. Ganz anders klang das noch vor rund zwei Wochen, als er mit Verweis auf die verheerenden Folgen für die Wirtschaft sagte, die Beschränkungen möglichst schon Ostern aufheben zu wollen. Trump sagte am Mittwoch zu, sich auf den Rat seiner Experten verlassen zu wollen.

In der Pandemie steuern die USA derzeit auf eine kritische Phase zu, in denen nach Prognosen täglich mehr als 2.000 Corona-Infizierte sterben könnten. "Wir haben einige furchtbare Tage vor uns, aber wir werden einige wunderbare Tage vor uns haben, wir werden das hinter uns bringen", sagte Trump. Je strikter die Amerikaner die Richtlinien zur sozialen Distanz einhielten, desto schneller gehe es. "Wir sind hoffentlich auf dem Weg zum letzten Abschnitt."

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore verzeichnete bisher rund 430.000 nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in den USA. Es starben den zweiten Tag in Folge fast 2.000 Menschen. Insgesamt belief sich die Zahl der Toten in dem Land auf 14.817, wie kurz nach Mitternacht am Donnerstag aus den Daten der Uni hervorging. Besonders viele Tote hat New York zu beklagen. Die Zahl der neuen Patienten in Krankenhäusern ging dort aber zuletzt zurück und sorgt für vorsichtigen Optimismus.

Quelle: Agenturen